Die Beratungsstelle für Bildung und Beruf in Neukölln und Treptow-Köpenick versteht sich als ein sozialorientiertes Dienstleistungsangebot in der Berliner Beratungslandschaft. Nach achtzehnjähriger Tätigkeit ist ein erfahrenes, interdisziplinäres Team gewachsen, sodass die Beratungsstelle eine Vorreiterfunktion in der Bildungsberatung einnimmt und einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung des Lebensbegleitenden Lernens in Berlin leistet. Seit 2015 bietet das Projekt zusätzlich die Mobile Bildungsberatung für geflüchtete und zugewanderte Menschen an die mehrsprachig sowie wohn- und lernortnah berät, um eine frühzeitige Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu fördern. In den letzten fünf Jahren wurden über 20.000 Bildungsberatungen durchgeführt.

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HOGA:Co ist die Koordinierungsstelle Weiterbildung im Berliner Gastgewerbe:Hotellerie und Gastronomie sind traditionell Schlusslicht, wenn es um die Beteiligung an Weiterbildung geht. Bisher Arbeitsmarktmotor und tragende Säule der Berliner Wirtschaft, befinden sie sich Pandemie-bedingt inzwischen in einer extremen Umbruchsituation. Angesichts der Ungewissheit über die weiteren Entwicklungen muss die Branche gerade jetzt besonders tragfähige Unternehmenskonzepte auf- und ausbauen. Die Koordinierungsstelle bestärkt gastgewerbliche Unternehmen, auf Weiterbildung zu setzen, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Dazu wird sie:

  • Bedarfe erheben und Misslingens-Gründe aufdecken
  • Unternehmen beraten: zu Weiterbildungsplanung, Fördermöglichkeiten und strategischer Personalentwicklung
  • neue Formate konzipieren gemeinsam mit Weiterbildungsanbietern
  • Unternehmenskooperationen initiieren, die Weiterbildung gemeinsam umsetzen
  • Austausch und Input organisieren: in thematischen AGs, im Personaler*innenStammtisch, auf Fach- und Experimentiertagen
  • eine Online-Plattform programmieren mit Wiki, Arbeitsräumen, Infos und Berichten

Die sogenannten Weiterbildungscommunities sind dabei das „Kernstück“ des Projekts und des kollaborativen Gedankens: selbständig agierende, orts- und/oder themenbezogene Zusammenschlüsse von Unternehmen und Weiterbildungsanbieter*innen, die dem Gedanken folgen, dass gemeinsam vieles leichter und besser geht. Ein kleines Unternehmen hat nicht den organisationalen Background, um Inhouse-Trainings zu stemmen - vier oder fünf zusammen aber schon. 

Initiator des Projekts ist der bildungsmarkt e.v., durchgeführt wird es in Kooperation mit dem DEHOGA Berlin im Rahmen der Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung mit der NGG Lb. Ost, sowie der IHK Berlin.

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Das Projekt begleitet Menschen in Situationen des Übergangs und stärkt sie für Veränderungsprozesse. „Wo fange ich überhaupt an?“ und „Wie geht es weiter?“ sind Fragen, die unzählige Menschen beschäftigen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Erziehungszeiten, die Pflege von Angehörigen, Veränderungen in der Arbeitswelt, Krankheit, das Neuankommen in der Stadt… Hier knüpft CoCreation an. Es richtet sich an alle, die einen Platz im Leben und in der Stadt suchen oder sich einen neuen Platz erschließen möchten. CoCreation unterstützt Menschen darin, ihre Ziele (neu) zu definieren und umzusetzen und wendet dafür Strategien und Methoden an, die aus der Kunst kommen.  

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Das Projekt Common Good Images – Videoworkshops für Imagefilme der gemeinnützigen multicult Radio- und Medienproduktionen UG wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit, innerhalb des Programms „Lokales Soziales Kapital“ (LSK). In praxisnahen Blockseminaren und Workshops erwarben die Teilnehmenden Kenntnisse in der Produktion einfacher Videoformate -„Imagefilme für Projekte", mit Fokus auf gemeinnützige Unternehmen. Insbesondere für qualifizierte Geflüchtete ist es essentiell, nicht nur neue Kompetenzen hinzuzugewinnen, sondern diese lückenlos mit den bereits vorhandenen verknüpfen zu können. Durch die multikulturelle und internationale Ausrichtung des Trägers Radio multicult.fm hat das  Projekt einen Beitrag dazu geleistet.

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Das innovative Modellprojekt Crossmedia for Change der gemeinnützigen multicult Radio- und Medienproduktionen UG wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit, innerhalb des Programms „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung“ (PEB). In praxisnahen Seminaren und Workshops erwerben die Teilnehmenden crossmediale Kenntnisse und lernen neues Handwerkszeug, das sie befähigt, den aktuellen Anforderungen der Medienbranche zu entsprechen. Berücksichtigt wird die Radio-, Online-Audio- und Podcast-Entwicklung mit der Erweiterung hin zum Bildjournalismus und zu den sozialen Medien.

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 „ProLern – Projekte, lesen und lernen“ gehört zu den bezirklichen Projekten des Programms „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung“ (PEB), welches innovative Modellprojekte fördert, die zu einer Verbesserung der gesellschaftlichen Integration sowie der Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit besonders arbeitsmarktferner Personen führen. ProLern richtet sich an erwachsene gering literalisierte Menschen, die ihre schriftsprachlichen und Lesekompetenzen verbessern und gleichzeitig ihre Berufsorientierung ausbauen wollen. Dabei richten wir unser Projektangebot insbesondere auch an Personen mit Hörschädigung und richten unsere Netzwerkarbeit an diesen besonderen Bedarfen aus. Das Modellprojekt kombiniert dazu den Erwerb von Schreib- und Lesekompetenzen mit der Durchführung berufspraktischer Projekte.

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Madame digital soll es Frauen ermöglichen,  in wechselnden Modulen verschiedene Bereiche der digitalen Arbeitswelt kennen zu lernen und in praktischen Projekten das Gelernte gleich auszuprobieren.

Unser Anspruch ist dabei in erster Linie Begeisterung zu wecken und so Frauen Mut zu machen, sich auf etwas einzulassen, das bisher immer noch eher als „Männerding“ gilt. Im Projekt durchlaufen unsere Teilnehmerinnen insgesamt neun digitale Arbeitsbereiche und erhalten so einen Einblick in die Möglichkeiten der IT Berufswelt.

Zudem werden unsere Teilnehmerinnen mit 20 Stunden Job-Coaching noch zusätzlich dabei unterstützt, die passende Aus- oder Weiterbildung für sich zu finden um in der digitalen Branche anschließend auch wirklich Fuß zu fassen.

Das Projekt Madame Digital wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

Durch die Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ist die Teilnahme kostenlos!

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Das Modellprojekt „ALMA“ kombiniert den Erwerb von Grundbildung, Schreib- und Lesekompetenzen mit der Durchführung berufspraktischer Projekte.

Es richtet sich an erwachsene funktionale Analphabet*innen, die ihre Lese- und Schreibfähigkeiten verbessern und berufsorientierte Projekte gestalten wollen. Die Praxisworkshops finden im holzhandwerklichen, kreativen und hauswirtschaftlichen Bereich statt. Durch die Umsetzung von Kurzpraktika erhalten die Teilnehmenden darüber hinaus Einblicke in Betriebe.

Begleitende Lernberatung, soziale Unterstützung und intensive Betreuung während der Projekte und Praktika werden der Zielgruppe entsprechend gewährleistet.  

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Das Web Based Training (WBT) eVideo ist für mehrere Branchen verfügbar und wird ständig weiterentwickelt und erweitert.

Etwa 7,5 Mio. Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Rund die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Hier setzt das Modellprojekt eVideo 2.0 an: Gemeinsam mit den Sozialpartnern entwickelt ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg ein interaktives, videobasiertes Web Based Training (WBT) für die branchenorientierte Alphabetisierung und Grundbildung.


eVideo Workshops und Fachtreffen: https://www.lernen-mit-evideo.de/evideo-workshops-und-fachtreffen/


Das Projekt richtet sich vor allem an deutsche Muttersprachler mit unzureichenden Grundbildungskompetenzen und berücksichtigt die individuelle, betriebliche und institutionelle Ebene: Die Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern wird gestärkt, ihre Teilhabe gesichert und Lernängste abgebaut. Gleichzeitig wird auf betrieblicher Ebene ein Bewusstsein für den Förderbedarf geschaffen,  die Produktivität und Qualität erhöht, Bildungsreserven werden ausgeschöpft und somit die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert. Durch Vernetzung und Austausch wird zudem der Informationsfluss verbessert und zum Ergebnistransfer beigetragen.

Eine Online-Lernplattform bietet jungen Geflüchteten Zugang zu akademischer Bildung.

Kiron ist der Ansicht, dass jeder Mensch das gleiche Recht auf Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung hat, überall und jederzeit. Die Online-Lernplattform “Kiron Campus” ermöglicht aktuell mehr als 11.000 geflüchteten Studierenden aus aller Welt ein breites Spektrum an digitalen Lernmöglichkeiten für die akademische, berufliche und persönliche Entwicklung. Kiron hat Standorte in Deutschland, Libanon und Jordanien. Durch ein innovatives Modell bietet die gemeinnützige Organisation kostenlose, maßgeschneiderte Studienprogramme an, indem es Massive Open Online Courses (MOOCs) von renommierten Bildungsanbietern und Open Educational Resources (OER) kombiniert. Alle Programme sind über die digitale Lernplattform Kiron Campus zugänglich und werden durch eine Reihe von Unterstützungsleistungen ergänzt.


Zum Gespräch mit Dr. Tobias Ernst, Geschäftsführer von Kiron Open Higher Education

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EULER-Projekt (EUropean LEvel-playing-field Reader)

Das EULER Projekt war ein EU Erasmus+ gefördertes Trainingsprogramm, das informelle Lernmethoden anwendet, um in Partizipationsprozessen Fähigkeiten und Kompetenzen der lokalen Community aufzudecken und zu fördern, die in formellen Kontexten oft unentdeckt bleiben.

In vier Europäischen Städten (London, Antwerp, Berlin und Barcelona), wurde das EULER Projekt in Nachbarschaften durchgeführt, die als kritisch oder benachteiligt gelten. In Berlin wurden unter dem Titel „Mehringplatz anknipsen“ Trainings im Gebiet um den Mehringplatz durchgeführt, um Tools und Skills für Nachbarschaftsinitiativen zu entwickeln.


Zum Gespräch mit den Koordinatoren Laura Colini und Lorenzo Tripodi

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