Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl von Aufrufen und Ausschreibungen in den Bereichen Arbeitsmarktintegration, Diversity, Weiterbildung, Mobilität und Fachkräfte zusammen.

Für weitere Aufrufe und Ausschreibungen auf EU-, Bundes- und Landesebene siehe Veröffentlichungshinweise rechts.


Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es verfügt über einen Haushalt von ungefähr 26,2 Milliarden Euro. Das ist fast doppelt so viel wie für das Vorläuferprogramm (2014–2020). Es unterstützt Prioritäten und Aktivitäten, die im europäischen Bildungsraum, dem Aktionsplan für digitale Bildung und der europäischen Kompetenzagenda festgelegt sind. Die Europäische Kommission hat am 23.11.2022 den Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen für das Jahr 2023 veröffentlicht. Mit einem Jahresbudget von 4,2 Mrd. Euro unterstützt Erasmus+ Inklusion, aktive Bürgerschaft und demokratische Teilhabe sowie ökologischen und digitalen Wandel in der Europäischen Union und auf internationaler Ebene weiter. Das Programm fördert auch im kommenden Jahr die Mobilität von Lernenden und Lehrenden über Grenzen hinweg und im Sinne einer europäischen Bildungs- und Ausbildungserfahrung.

Quelle und weitere Informationen zum Aufruf: NA beim BIBB - https://www.na-bibb.de/presse/aktuelles/aufruf-zum-programm-erasmus-fuer-2023

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Förderrichtlinie zum ESF Plus-Programm "JUVENTUS: Mobilität stärken - für ein soziales Europa" am 17. Oktober 2022 veröffentlicht. Das Programm fördert die Umsetzung von Auslandsaufenthalten mit betrieblichem Training für Benachteiligte junge Menschen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

JUVENTUS ist der Nachfolger des ESF-Programms "Integration durch Austausch" (IdA) und ist der deutsche Beitrag zur Initiative der Europäischen Kommission "ALMA" ("Aim, Learn, Master, Achieve"). ALMA greift damit den Ansatz eines Austauschprogramms für junge Menschen auf, der bereits ab 2008 erfolgreich in Deutschland durch das ESF-Programm "IdA" ("Integration durch Austausch") umgesetzt wurde. Erfahrungen aus den zwei vergangenen Förderperioden des ESF zeigen, dass insbesondere bei benachteiligten jungen Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt ein begleiteter mehrmonatiger Auslandsaufenthalt mit betrieblichem Training zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit beiträgt und der sozialen Inklusion dieser Zielgruppe dienen kann. Die Herausforderung, sich in einem fremden europäischen Land mit anderer Kultur und Sprache zu behaupten, bewirkt oft tiefgreifende Persönlichkeitsentwicklungen. Die jungen Menschen gewinnen neue praktische Erfahrungen, kehren selbstbewusster zurück und haben wieder klare Ziele vor Augen. Zudem wird für sie die Idee eines sozialen Europas selbst erfahrbar. Zielgruppe des Programms sind arbeitslose/arbeitssuchende junge Menschen von 18 bis 30 Jahren, deren Zugang zu Arbeit oder Ausbildung aus mehreren individuellen und/oder strukturellen Gründen besonders erschwert ist (z.B. Schulabbrecher*innen, Ausbildungsabbrecher*innen, Langzeitarbeitslose, etc.) und bei denen durch die Erbringung von Eingliederungsmaßnahmen nach dem SGB III oder SGB II in absehbarer Zeit keine bedeutenden Integrationsfortschritte zu erwarten sind.

Weitere Informationen zum Programm JUVENTUS erhalten Sie hier.

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts und rechtsfähige Personengesellschaften, d.h. freie und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Kommunen, Bildungsträger, Forschungseinrichtungen oder Verbände.

Das Interessenbekundungsverfahren läuft vom 17. Oktober 2022 bis 18. November 2022, 14:00 Uhr.

Am 21.10.2022 findet eine Informationsveranstaltung zu JUVENTUS statt.

Zu den Projektauswahlkriterien und zur Förderrichtlinie: https://www.esf.de/portal/DE/ESF-Plus-2021-2027/Foerderprogramme/bmas/Artikel/awk_juventus.html

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Förderrichtlinie zum ESF Plus-Programm "KOMPASS - Kompakte Hilfe für Soloselbstständige" veröffentlicht. Das Interessenbekundungsverfahren läuft vom 31. Oktober 2022 bis 02. Dezember 2022. Durch passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen sollen Soloselbstständige in die Lage versetzt werden, ihr Geschäftsmodell nach Möglichkeit krisenfest(er) und zukunftsfähiger zu gestalten. Nach Beendigung der Förderung sollen die Teilnehmenden über erweiterte Kompetenzen für ihr Unternehmen verfügen, um ihr Geschäftsmodell erfolgreich(er) weiterzuführen. Ziel des Programms ist, die Branchenvielfalt und die Unternehmenssicherung von Soloselbstständigen in Deutschland zu stärken.

Antragsberechtigt für die Trägerschaft einer Anlaufstelle sind juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften, die entsprechend der unten genannten Projektauswahlkriterien fachliche Erfahrung mit Soloselbstständigen, Beratungserfahrung sowie ihre fachliche und administrative Eignung nachweisen können.

Eine Informationsveranstaltung zum Interessenbekundungsverfahren ist für Anfang/Mitte November 2022 geplant.

Weitere Informationen zum Programm KOMPASS erhalten Sie hier.

Mit dem Programm unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Landkreise und kreisfreie Städte bei der Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft.

Es geht um die Bewältigung drängender Herausforderungen im Bildungsbereich: von der Digitalisierung über den Aufbau neuer Kooperationen und Angebote hin zum Ausbau zukunftsträchtiger Bildungsthemen. Ein Schwerpunkt ist die Etablierung digital-analog vernetzter Bildungslandschaften für das lebensbegleitende Lernen. Bildungskommunen wählen darüber hinaus spezifische thematische Schwerpunkte, zum Beispiel im Bereich der kulturellen Bildung, der Demokratiebildung/ politische Bildung, der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, der Fachkräftesicherung/ Bildung im Strukturwandel, der Integration durch Bildung oder der Inklusion. Ziele des Programms sind die Förderung des lebenslangen Lernens, insbesondere von flexiblen Möglichkeiten für Weiterbildung und Umschulung für alle, unter Berücksichtigung unternehmerischer und digitaler Kompetenzen, die Vorbereitung auf Veränderungen und neue Kompetenzanforderungen auf dem Arbeitsmarkt, die Erleichterung beruflicher Übergänge und die Förderung der beruflichen Mobilität.

Antragsberechtigt sind alle Kreise und kreisfreien Städte, unabhängig davon, ob zuvor eine Förderung durch Programme der "Transferinitiative" erfolgt ist. Ab sofort können sie ihr Interesse an einer Förderung bekunden. Vorlagetermine sind: 31. Dezember 2022, 31. März 2023 und 30. Juni 2023

Weitere Informationen zum Programm und zur Förderrichtlinie hier: https://www.bmbf.de/bmbf/de/bildung/bildung-in-regionen/bildungskommunen/bildungskommunen_node.html

'AusbildungWeltweit ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und unterstützt Auslandsaufenthalte im Rahmen der Berufsausbildung. Gefördert werden weltweite Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, betrieblichen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Besuche zur Vorbereitung.

Bis zum 13. Oktober können wieder Anträge auf Förderung für Auslandsaufenthalte zwischen dem 1. Februar 2023 und 31. Januar 2024 gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über ein Projektportal und ist ab Mitte September möglich.'


Quelle und weitere Informationen zur Antragsstellung: https://www.ausbildung-weltweit.de/de/aktuelles/Antragsrunde-Oktober-2022/Antragsrunde-Oktober-2022.html

 Die Antragsfrist endet am 4. Oktober um 12 Uhr.

Kurzzeitprojekte ermöglichen es Erasmus+ kennenzulernen und Projektideen umzusetzen mit dem Ziel Personal oder Lernenden Auslandsaufenthalte in Europa zu ermöglichen. Der Zugang ist vereinfacht und gerade für unerfahrene Einrichtungen konzipiert. In einem Kurzzeitprojekt können maximal 30 Aktivitäten durchgeführt werden, zudem ist die Laufzeit auf maximal 18 Monate begrenzt. (Akkreditierte Einrichtungen sind von einer Antragstellung bei den Kurzzeitprojekten ausgeschlossen)

Quelle und weitere Informationen: https://www.na-bibb.de/presse/news/zweite-antragsrunde-fuer-kurzzeitprojekte-gestartet -
Kurzzeitprojekt in der Berufsbildung / Kurzzeitprojekt in der Erwachsenenbildung

Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) ist ein arbeitsmarktpolitisches Förderinstrument zur Unterstützung der Menschen in Europa. In der Förderperiode 2021-2027 stehen der Hauptstadt Berlin rund 143 Mio. EUR aus dem Europäischen Sozialfonds Plus zur Kofinanzierung der 16 Förderinstrumente zur Verfügung, welche dabei die unterschiedlichen Themen Gründung, Beratung, (Weiter-)Bildung/Coaching, Orientierung und Integration adressieren.

Zum Start in 2022 werden insgesamt sieben Förderinstrumente angeboten, ab 2023 erfolgt ein sukzessiver Beginn der übrigen Instrumente im Jahresverlauf.

Für das ESF+-Förderinstrument Qualifizierung in der Kulturwirtschaft können von Berliner Trägern seit dem 25.07.2022 bis zum 31.08.2022 Anträge eingereicht werden
.

Quelle und weitere Informationen: Investitionsbank Berlin (IBB) - https://www.ibb.de/de/arbeitsmarktfoerderung/arbeitsmarktfoerderung.html#projektaufrufe

Der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fonds (ESF) ist das wich­tigs­te In­stru­ment der Eu­ro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa. Er ver­bes­sert den Zu­gang zu bes­se­ren Ar­beitsplät­zen, bie­tet Qua­li­fi­zie­rung und un­ter­stützt die berufliche und so­zia­le In­te­gra­ti­on.

Über interessante Projekte der Förderperiode 2014-2020, wie z.B. aus den "Zukunftszentren" oder aus dem Programm "JOBSTARTER plus" haben wir in Berlin Transfer berichtet. Das ESF-Bundesprogramm für den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) wurde am 5.5.2022 genehmigt. In den letzten Wochen sind Förderaufrufe veröffentlicht worden, mit der Aufforderung an potenzielle Projektträger, Anträge einzureichen.

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Das neue ESF Plus-Modellprogramm "Rat geben - Ja zur Ausbildung!" soll helfen, Barrieren beim Zugang zur Berufsausbildung zu überwinden.

'Zielgruppe sind die unmittelbaren Bezugspersonen von eingewanderten jungen Menschen bzw. von den jungen Nachkommen Eingewanderter am Übergang Schule-Berufsausbildung. Bezugspersonen sind Menschen, die sich regelmäßig im direkten Umfeld der jungen Menschen bewegen und ihren Alltag mitgestalten; dazu zählen u.a. Eltern und Verwandte, Sozialarbeiter*innen und Sportlehrende, Lehrende aus Vereinen.'

Das Interessenbekundungsverfahren läuft vom 13. Juli 2022 bis zum 21. September 2022.


Quelle und weitere Informationen: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2022/neue-foerderrichtlinie-rat-geben-ja-zur-ausbildung.html

Das Interessenbekundungsverfahren startet mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie des ESF Plus-Programms "IQ - Integration durch Qualifizierung" am 07. Juli 2022 - https://www.esf.de/portal/SharedDocs/Meldungen/DE/2022/2022_07_07_aufruf_bmas_iq.html

Ziel der Förderung ist es, die nachhaltige und bildungsadäquate Integration von erwachsenen Menschen auslän
discher Herkunft in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Vor dem Hintergrund der zunehmenden beruflichen Passungsprobleme am Arbeitsmarkt wird das bestehende Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung − IQ“ inhaltlich weiterentwickelt. Hierbei wird an die in der Förderperiode 2014 bis 2020 erzielten Ergebnisse angeknüpft.


Quelle: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2022/interessensbekundungsverfahren-foerderprogramm-iq.html

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