"Soziale Innovationen" bezeichnet neue Ideen, Ansätze und Dienstleistungen, mit denen gesellschaftliche Probleme besser bewältigt werden können als dies bisher möglich ist. Erreicht werden soll diese durch ein Zusammenwirken öffentlicher wie auch privater Akteure und der Zivilgesellschaft.

Zu unserer Tagung: Soziale Innovationen in Metropolregionen: Stockholm, Berlin, Wien (Ergebnisse und Best Practice)


Zum Thema "EU- Aktivitäten zur Erhöhung der Innovationen in Europa" - What the Commission does on social innovation: http://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/policy/social_en


 

Die im Deutschen Social Entrepreneurship Monitor erhobenen Daten zeigen, dass Sozialunternehmen in Deutschland höchst innovativ sind und zukunftsfähige Lösungsansätze für lokale Problemstellungen entwickeln.
Social Entrepreneur*innen setzen sich aktiv für die Verwirklichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ein und etablieren sich als wichtige Gestaltungskraft für die Umsetzung der Agenda 2030.

Wichtige Ergebnisse im Überblick:

  • 9 von 10 DSEM-Sozialunternehmen lösen gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland. 3/4 der Teilnehmenden bewerten dabei ihr Produkt beziehungsweise ihr Wirkungsmodell als Marktneuheit und jeweils 1/3 gibt dies sogar auf europäischer oder weltweiter Ebene an.
  • Knapp 50% der DSEM-Gründenden sind Frauen. Dieser Anteil ist wesentlich höher als beispielsweise bei klassischen Startups (DSM18: 15,1%).
  • Die Politik erhält die Note 4,6 für die Unterstützung von Social Entrepreneurship in Deutschland.
  • Bei 56% der DSEM- Sozialunternehmen nehmen die Mitarbeitenden direkten Einfluss auf die Entscheidungen und haben ein Mitspracherecht.
  • 62% der Teilnehmenden sehen in der Startfinanzierung und 65% in der Anschlussfinanzierung eine wesentliche Hürde.
  • 73% der DSEM-Sozialunternehmen wollen eine stärkere Repräsentation, aktive politische Interessenvertretung.


Quelle und weitere Informationen: Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e. V. :https://www.send-ev.de/2018-12-12_erster-deutscher-social-entrepreneurship-monitor-vero%CC%88ffentlicht/

Zentrale Themen der Arbeitswelt von morgen sind Arbeitszeit & Arbeitsort - Führung & Zusammenarbeit - Wissen & Qualifizierung - Arbeitsgestaltung & Gesundheit.

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS unterstützt Unternehmen und Verwaltungen die sich mit den Herausforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt auseinandersetzen und fördert Projekte, die die technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen mit sozialen Innovationen verbinden. 17 interdisziplinäre Projekte beschäftigen sich aktuell mit diesen Fragestellungen: http://www.arbeitenviernull.de/experimentierraeume/gefoerderte-projekte/inqa-experimentierraeume.html


Auch das Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch plus" bietet kleinen und mittleren Unternehmen Unterstützung bei der Entwicklung von Experimentierräumen.

Das ESF-Programm "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" unterstützt Sozialpartner und betriebliche Akteure unter anderem bei der Anpassung an den digitalen Wandel.


 

Willkommenskultur heißt für HiMate!: Teilhabe fördern und unternehmerisches Engagement vereinfachen.
Das soziale Start-up HiMate! bietet per Desktop- oder mobiler App unkomplizierte Unterstützung für Geflüchtete und Menschen aus einkommensschwachen Familien.



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Die Sozialforschungsstelle (sfs) der TU Dortmund stellt eine globale Studie zu sozialen Innovationen vor.

Für das von der EU geförderte Projekt SI-DRIVE „Social Innovation: Driving Force of Social Change“ wurden von 25 internationalen Projektpartnern 1.005 Initiativen sozialer Innovation genauer betrachtet.

Es wurde in die Bereiche Bildung und Lebenslanges Lernen, Beschäftigung, Umwelt und Klimawandel, Energieversorgung, Transport und Mobilität, Gesundheit und Sozialfürsorge, sowie Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung geschaut.

Die Lösung von Problemen in diesen Bereichen braucht die Einbeziehung von sozialen Innovationen, diese können Antworten auf gesellschaftliche Probleme liefern und komplexe Innovationsprozesse anstoßen.

Die wichtigsten Ergebnisse in Key Results: Mapping the World of Social Innovation - 
https://www.si-drive.eu/wp-content/uploads/2016/12/SI-DRIVE-CA-short-2016-11-30-Druckversion.pdf


Now available: Atlas of Social Innovation – New Practices for a Better Future (January 22, 2018)

The Atlas is available online at www.socialinnovationatlas.net
Leading experts open up new insights in the current trends of social innovation research and making data gathered during the EU/FP7 SI-DRIVE project in an easy-to-grasp way accessible to public.

Förderprogramm im Bereich Bildung für Kinder & Jugendprojekte:

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank Stiftung ermöglicht Social Impact die Qualifizierung und finanzielle Unterstützung von gemeinnützigen Projekten, Vereinen, Initiativen und Unternehmen, die das Thema Bildung von Kindern und Jugendlichen im gesellschaftlichen Kontext voranbringen wollen.

Mit EDUplus werden innovative Ideen und Lösungsansätze zu Bildungsthemen für die Zielgruppe der 3- bis 18-Jährigen gefördert, die eine hohe soziale Wirkung entfalten.
Insgesamt steht dafür eine Zuwendungssumme in Höhe von 80.000€ zur Verfügung.

Inhalt des EDUplus Matchingfonds sind dabei drei wesentliche Bausteine: die Qualifizierung, der Crowdfunding-Contest und eine nachgelagerte Wirkungs- und Skalierungsphase.

Die Bewerbungsphase endet am 15. Juni 2017.

Mehr Infos: http://socialimpact.eu/veranstaltungen/bis-15-juni-bewerben-eduplus-der-matchingfonds-fuer-innovative-bildung-3812

Die Europäische Kommission startet einen Wettbewerb für Ideen zur Unterstützung von Geflüchteten sowie von Migrantinnen und Migranten unter dem Motto „Integrierte Zukunftsperspektiven“. Bis zum 8. April 2016 können Privatpersonen, Gruppen und Organisationen aus der EU sowie aus Horizont 2020-Programmländern Vorschläge für innovative und nachhaltige Projekte einreichen. Es wird ein Preisgeld in Höhe von je 50.000 Euro für die Umsetzung der 3 besten Ideen vergeben.

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Die dritte Runde - eine Ausschreibung für alle bereits gegründeten gemeinnützigen Initiativen im Bereich der sozio-ökonomischen Unterstützung für geflüchtete Menschen in Deutschland ist gestartet.

Eine Bewerbung für gemeinnützige Initiativen und Social Startups ist bis zum 15. November möglich.

Zur Social Impact Crowdfunding-Plattform – http://socialimpactfinance.eu/wirkungsfonds

Im Länderbericht des Instituts für Politikwissenschaften der Universität Münster gibt einen Überblick über die Entwicklung des Sozialunternehmertums in Deutschland sowie über Unterstützungs- und Förderstrukturen.

 

 

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