Der Wirtschaftsstandort Berlin ist geprägt von kultureller und sozialer Vielfalt. Diese Vielfalt birgt ein großes Potential, das weiter ausgeschöpft werden kann. Gleichzeitig kann der Standort durch die Verbesserung der sozialen Integration und Senkung der Arbeitslosigkeit gestärkt werden.

 

 

 


Ergebnisse des Projekts „Aiming Higher: Policies to Get Immigrants into Middle-Skilled Work in Europe

Zwei Jahre lang haben das Migration Policy Institute (MIP) und das International Labour Office (ILO) in sechs Ländern (Tschechien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden und dem Vereinigten Königreich) untersucht, wie gut oder schlecht im Ausland geborene Arbeitnehmer/innen (von innerhalb und außerhalb der Europäischen Union) innerhalb der ersten zehn Jahre nach Ankunft auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen.

Weiterlesen...

Die Binnenwanderungen innerhalb der EU sind im Zeitraum von 2009-2012 um rund 20% gestiegen. Allerdings sind viele MigrantInnen überqualifiziert für den Job im Zielland, wie aus einer Studie des Hamburgischen Welt Wirtschafts Instituts (HWWI)Hamburgischen Welt Wirtschafts Instituts (HWWI) hervorgeht: Rund ein Drittel der in die EU-Kernländer einwandernden Migranten aus Osteuropa arbeiten unter ihrem Qualifikationsniveau.

Quelle: http://www.migazin.de/2014/09/08/jeder-dritte-einwanderer-ueberqualifiziert-im-job/?utm_source=feedburner&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+migazin+%28MiGAZIN%29

Im Projekt „Cities of Migration“ der Maytree Foundation werden gute Integrationsideen in Großstädten weltweit gesammelt:

http://citiesofmigration.ca/gute-integrationsideen/arbeiten/?lang=de

In Projektprofilen werden in vier Sprachen innovative Integrationsmaßnahmen in den Bereichen Arbeiten, Leben, Lernen, Vernetzen und Planen präsentiert, um das Voneinanderlernen und den Erfahrungsaustausch in Städten anzuregen.

Mehr zum Projekt siehe: http://citiesofmigration.ca/uber-cities-of-migration/?lang=de

Zeit Online veröffentlicht Zahlen, die widerlegen, dass die Zuwanderung aus ärmeren EU-Staaten wie Rumänien oder Bulgarien ein Problem darstellt: Die Arbeitslosen- und Leistungsbezieherquote dieser Einwanderungsgruppen liegt nur knapp über dem Durchschnitt. Gleichzeitig wirkt sich ihre günstige Altersstruktur positiv auf die Rentenversicherung aus. Mehr dazu siehe: http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/mythos-armutszuwanderung

"Sachverständigenrat legt Basisstudie über zirkuläre Migration vor und empfiehlt Pilotprojekte. Die Idee: Menschen sollen befristet in einem EU-Staat arbeiten und mit den erworbenen Kenntnissen wieder in ihre Herkunftsländer zurückkehren.

... Neu ist die Idee von einer zirkulären Migration nicht. Bereits 2007 hat die EU-Kommission entsprechende Migrationsprogramme als Steuerungsinstrument vorgeschlagen. Doch trotz der hohen Potenziale, die solchen Programmen zugeschrieben werden, gibt es bislang keine Übereinkunft, welche Kernelemente konstitutiv sein sollen."

Quelle und zum Download der Studie: http://www.migazin.de/2011/09/08/sachverstandigenrat-empfiehlt-zirkulare-migration/

"Rund 835.000 Menschen in der Hauptstadt stammen aus dem Ausland, sind hier als Ausländer geboren oder leben mit einem Elternteil nicht deutscher Herkunft zusammen, so das Statistische Landesamt.

...  Die Arbeitslosenquote bei Migranten in Berlin ist mit 22,6% mehr als doppelt so hoch wie bei Einheimischen (10,6%)"

aus dem Artikel der BZ vom 26.7.2011: http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/jeder-4-berliner-ist-zuwanderer-article1281784.html

An sich schneidet Deutschland mit Platz 14 im Ranking „World Gender Gap“-Bericht des Weltwirtschaftsforum im Vergleich zu den anderen G 20-Staaten gut da. Allerdings konnte sich Deutschland im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessern. Im Gegenteil: Die Lücke zwischen den Geschlechtern hat sich wieder leicht vergrößert und Deutschland rutschte von Platz 13 auf Platz 14 ab.

Quelle: FAZ-Online vom 25.10.2013

Demente Menschen mit Migrationshintergrund vergessen mit fortschreitender Krankheit ihre Deutschkenntnisse – unabhängig davon, wie gut sie die Sprache vorher konnten. Um auch im Alter würdevoll leben zu können, benötigen Menschen eine Pflege, die ihren individuellen Hintergrund berücksichtigt. Bei Migranten gehören dazu mehr als nur Sprachkenntnisse: Die Pfleger müssen sich mit der gesamten Kultur und Religion der Menschen auseinandersetzen.

Auf was es in der interkulturellen Pflege ankommt erklärt Hamindokht Klein, Leiterin der einzigen Berufsfachschule für Altenpflege mit interkulturellem Schwerpunkt in Berlin, im Interview mit der Berliner Zeitung.

Am 13. November 2013 beschäftigte sich eine Fachkonferenz im Rahmen des Modellprojekts „Arbeits- und Dienstleistungsqualität ein Geschwisterpaar – in Berlin – wo sonst“ mit diesem Thema. Mehr zur Veranstaltung siehe hier.

Mehr

Projekte zum Thema Diversity

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen