Der Wirtschaftsstandort Berlin ist geprägt von kultureller und sozialer Vielfalt. Diese Vielfalt birgt ein großes Potential, das weiter ausgeschöpft werden kann. Gleichzeitig kann der Standort durch die Verbesserung der sozialen Integration und Senkung der Arbeitslosigkeit gestärkt werden.

 

 

 


Das Seniorenheim „Haus Andreas“ in Köln setzt auf das Konzept der kultursensiblen Pflege: 90 Senioren, davon 22 aus einer anderen Kultur, leben hier und werden von Pflegern aus 16 Ländern betreut, die 26 Sprachen sprechen.

Insbesondere demente alte Menschen verfallen oft in ihre Muttersprache und vergessen ihr Deutsch, auch wenn sie dies jahrzehntelang fließend sprachen. Auch Schlaganfallpatienten haben häufig mit einem Verlust der Zweitsprache zu kämpfen.

Das Seniorenheim Andreas bietet seinen Bewohnern neben der Pflege in ihrer Muttersprache auch Essen und Gebräuche ihrer Heimatkultur und schafft es so eine vertraute Umgebung, in der sie sich heimisch fühlen.

Zum Artikel im Kölner Stadtanzeiger: http://www.ksta.de/lindenthal/seniorenheim-das-alter-in-26-sprachen-geniessen,15187510,25755818.html

Die Aufhebung der Beschränkung für bulgarische und rumänische Zuwanderer wurde in den vergangenen Wochen vielfach diskutiert. EU-Sozialkommissar László Andor betonte heute die Vorteile der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Wirtschaft bzw. zur Behebung des Fachkräftemangels, die bereits durch verschiedene Studien belegt wurden.

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Am Freitag, den 31.1.14, machte sich Sozialkommissar Laszlo Andor ein Bild gelungener Roma-Integration in Berlin: Die Hans-Fallada-Grundschule und das Arnold-Fortuin-Haus in der Harzer Straße in Neukölln zeigen modellhaft, wie Integration gelingt und Problemen im Bezirk entgegengewirkt werden kann. Andor betonte die besondere Situation Deutschlands, das dringend Fachkräfte brauche. Von einem plötzlichen starken Anstieg der Zuwanderung rumänischer und bulgarischer Einwanderer geht er nicht aus.

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Sinti und Roma leben bereits seit dem 15. Jahrhundert als Minderheit in Deutschland. Die 2011 erschienene Studie der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft untersucht, ob für diese nationale Minderheit – die nach wie vor erheblichen Vorurteilen ausgesetzt ist – ein gleichberechtigter Zugang zum Bildungswesen, insbesondere im schulischen Bereich, besteht.

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Warum schaffen es einige wenige Frauen in die Spitzen der Unternehmensetagen, wohingegen andere an der gläsernen Decke scheitern?  Die Antwort der WZB-Studie „Exzellenz und Geschlecht in Führungspositionen der Wissenschaft und Wirtschaft“: Sie haben Förderer.

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Die Unternehmensinitiative Charta der Vielfalt bietet in ihrem Dossier zahlreiche praxiserprobte Ansätze und Impulse für die erfolgreiche Gestaltung von Internationalität und Vielfalt in Unternehmen, dem öffentlichen sowie dem Pflegebereich.

Der aktuelle Umsetzungsstand von Diversity Management und Internationalität wird von Autorinnen und Autoren aus Wirtschaft, Unternehmen, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden und Beratung aufgezeigt, Best Practice-Beispiele aufgeführt und verschiedene Instrumente und Angebote vorgestellt.

Link zum Download.

Ziel des Online-Handbuchs des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung Zukunft ist die Sensibilisierung zum Thema Menschenrechte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf Grundlage der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt.

 

Das Online-Handbuch stellt die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft entlang einer Zeitleiste von der Antike bis zur Gegenwart dar. Es richtet sich an Pädagogen und Pädagoginnen, Ausbilderinnen und Ausbilder, Selbsthilfegruppen u.v.m. und enthält verschiedene Materialien, Informationen und Spiele, mittels derer sich die Haltung gegenüber Menschen mit Behinderungen und ihre Lebenssituation im Laufe der Zeit nachverfolgen lässt. Neben informativen Texten, Rollen- und Planspiele umfasst das Handbuch auch „Factboxen“ und Informationen zu Rechtstexten.

Zum Online-Handbuch „Inklusion als Menschenrecht“.

Die Einsicht, dass die gesellschaftliche Vielfalt etwas Wertvolles ist und dass es für die Gesellschaft sinnvoll, ja sogar erforderlich ist, ihre Potentiale zu nutzen, setzt sich in Deutschland und den meisten europäischen Ländern nur langsam durch. Durch die Initiierung des „Europäischen Jahrs der Chancengleichheit für alle“ will die EU-Kommission deshalb Debatten darüber anstoßen, „was Vielfalt im heutigen Europa bedeutet und wie Unterschiede in der Gesellschaft als Bereicherung erfahren werden können“.

 

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In einer Studie des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) werden „Leitlinien eines Index der Inklusion für Weiterbildungsanbieter“entwickelt. Für Menschen mit Migrationshintergrund ist Weiterbildung oft besonders wichtig. Im Bereich der Weiterbildung existiert auch bereits eine Vielzahl an Indikatoren, welche die Leistungen der Migrant/inn/en sichtbar machen sollen. Neben dem Beitrag der Migrant/innen ist jedoch auch der gesellschaftliche Beitrag zur Inklusion von essentieller Bedeutung. In der Studie werden daher Indikatoren für diesen notwendigen gesellschaftlichen Beitrag im Weiterbildungsbereich vorgeschlagen.


Link zur Studie: http://www.die-bonn.de/weiterbildung/literaturrecherche/details.aspx?id=9397

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung bestätigt die strukturelle Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt:

„Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist nach wie vor in deutlich höherem Maße (etwa doppelt so hohe Quoten) von Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit betroffen als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Auch der Anteil der Langzeitarbeitslosen ist bei den ausländischen Beschäftigten höher. Die positive Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes ab dem Jahr 2010 konnte hierbei allerdings noch nicht berücksichtigt werden.“

Link zur Studie

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