Der Wirtschaftsstandort Berlin ist geprägt von kultureller und sozialer Vielfalt. Diese Vielfalt birgt ein großes Potential, das weiter ausgeschöpft werden kann. Gleichzeitig kann der Standort durch die Verbesserung der sozialen Integration und Senkung der Arbeitslosigkeit gestärkt werden.

 

 

 


Anfang des Jahres 2016 hatten der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB), der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration e.V. (EFAS), der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VdP) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) zu einer Flüchtlingskonferenz eingeladen, auf der der aktuelle Stand und die Integrationsansätze für geflüchteten Menschen dargestellt und diskutiert wurden. 

Auf der Tagung am 1. Dezember 2016 wurde eine Zwischenbilanz gezogen: Ziel war es, Wege für die weitere Integration zu entwickeln, bisherige Ansätze zu bewerten und, wo notwendig, Möglichkeiten zur Verbesserung aufzuzeigen.
Diese Themen wurden mit Akteuren aus der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), aus dem Handwerk und der Politik besprochen.

Nachfolgend die Präsentationen der Veranstaltung:

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Im  aktuellen IAB-Kurzbericht wurden 123 Geflüchtete nach den Umständen der Flucht, ihren Einstellungen und Erwartungen, Bildungsbiografien und ersten Erfahrungen in Deutschland befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Geflüchteten sehr unterschiedliche Vor aussetzungen für ein Leben in Deutschland mitbringen. Gemeinsam ist ihnen eine hohe Arbeitsmotivation und Integrationsbereitschaft und sie verbinden mit Deutschland Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenwürde und Religionsfreiheit.

Das IAB hat diese Untersuchung gemeinsam mit dem Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin durchführt.

Quelle/ zum Download der Studie: http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k160616j01

Knapp 22 % verdienen Frauen durchschnittlich weniger als Männer. Statistisch gesehen müssten sie daher 79 Tage (21,6 % von 365 Tagen) im Jahr nicht arbeiten, um die Gleichheit wieder herzustellen. Als Datum für den diesjährigen EPD in Deutschland ergibt sich daraus der 20. März 2015 (für ganz Europa war es bereits der 17. Februar). Schwerpunktthema des diesjährigen Equal Pay Days ist Transparenz.

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Jugendliche mit einer Zuwanderungsgeschichte haben überproportional oft Schwierigkeiten bei der Ausbildungssuche. Anhand ausführlicher Interviews hat ein Forscherteam des Deutschen Jugendinstituts (DJI) untersucht, wie Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund ihre Berufsbiografie gestalten, wer sie unterstützt und wie sie das Hilfesystem einschätzen.

Zur Zusammenfassung der Ergebnisse: http://www.bildungsspiegel.de

 

 

Im Bericht der OEDC „Indikatoren der Zuwanderung“ wurden für alle OECD-Länder Daten in Bezug auf die Bildung, Gesundheit und Wohnverhältnisse sowie die Arbeits- und Einkommenssituation von Zuwanderern und ihren Kindern untersucht. 

Fazit: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind am Arbeitsmarkt benachteiligt:

Zusammenfassung der Studienergebnisse auf Spiegel Online.

Link zur Studie.

Heute findet der Internationale Tag der Sinti und Roma statt, an dem auf die Probleme der größten Minderheit Europas aufmerksam gemacht, und der Roma gedacht wird, die Opfer des Nationalsozialismus wurden: Etwa  500.000, rund 90% der europäischen Roma kamen im Holocaust  bzw. „Porrajmos“ (Romanes für „das Verschlingen“) ums Leben.  Auch heute noch werden Roma diskriminiert und ausgebeutet oder erfahren Rassismus. Die Neuköllner SPD-Politikerin Franziska Giffey wies auf die oftmals prekäre Situation von Roma in Berlin hin, die häufig in überfüllten und überteuerten Wohnungen lebten und bei der Arbeit ausgebeutet werden.

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Eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration vom März 2014 zeigt: Jugendliche mit ausländischen Namen werden am Ausbildungsmarkt diskriminiert. Die Forscher schickten fiktive Bewerbungen mit deutschen und türkischen Namen los. Das Ergebnis: Bewerber mit ausländischen Namen mussten deutlich länger auf ein Vorstellungsgespräch warten – obwohl bei allen fiktiven Bewerbern die Muttersprache Deutsch war, sie gute Noten hatten und ehrenamtlich engagiert waren. Nach der Studie müssen Bewerber mit deutschen Namen durchschnittlich fünf Bewerbungen verschicken, bevor sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, Bewerber mit türkischen Namen sieben. Die Diskriminierung fiel umso stärker aus, je kleiner das Unternehmen war.

Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/auslaendische-vornamen-migranten-diskriminierung-durch-firmen-bestaetigt-a-960855.html

Die Studie kann auf dem Interkulturellen Portal des Hochschulverbands für interkulturelle Studien heruntergeladen werden.

Türkischstämmige Bewerber bekommen trotz gleicher Qualifikationen weniger Einladungen zum Vorstellungsgespräch als Bewerber mit deutschen Namen, wie Forscher der Universität Konstanz 2010 in einer Studie feststellten: Bewerber mit türkischen Namen erhielten 14 % weniger positive Rückmeldungen. Noch gravierender war der Unterschied bei kleineren Unternehmen: Hier betrug der Unterschied zu den deutschstämmigen Bewerbern ganze 24 %.

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