Lebenslanges LernenDie „Halbwertszeit“ von Bildung und Wissen nimmt ab und das Verhältnis von Erstausbildung und Weiterlernen muss neu organisiert werden. Kaum mehr stetige, sondern von Brüchen und Neuorientierungen gekennzeichnete Berufs- und Lernbiografien, dazu verbesserte Teilhabechancen und die notwendige individuelle Gestaltung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit (Employability) sorgen für eine anhaltende Aktualität dieses Themas.

 

 


Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat seinen Jahresbericht 2012/2013 vorgelegt.  Schwerpunktthemen im vergangenen Berichtsjahr waren insbesondere:

  • der demografische Wandel und der Fachkräftemangel;
  • die Berufsorientierung;
  • die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulbildung;
  • die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR);
  • die Umsetzung des 2012 in Kraft getretenen Anerkennungsgesetzes;
  • die Internationalisierung der Berufsbildung.

 

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Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt die Nachteile atypischer Beschäftigung in Bezug auf die berufliche Weiterbildung. So ging die Weiterbildungsquote bei Zeitarbeitern in den letzten sechs Jahren  beispielsweise von 43 % auf 27 % zurück. Eine derartige Benachteiligung mindert die Chancen atypisch Beschäftiger auf dem Arbeitsmarkt erheblich und senkt die Wahrscheinlichkeit des Übergangs in ein reguläres Arbeitsverhältnis.

Link zur Studie von Lutz Bellmann, Philipp Grunau, Ute Leber und Martin Noack: http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-471C46346A0FE0E5/bst/hs.xsl/nachrichten_116614.htm

Im Fokus der zweitägigen Fachveranstaltung des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen und des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung „Sicherung des Fachkräftepotenzials durch Nachqualifizierung: Befunde – Konzepte – Forschungsbedarf“ standen die drei Themenfelder:

1) Weiterbildungsbeteiligung gering Qualifizierter
2) Anerkennung informell oder non - formal erworbener Kompetenzen
3) Organisation des Lernens

 

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Deutschland konnte in der aktuellen PISA-Studie deutlich aufholen. Die deutschen Schüler verbesserten sich in allen drei Kategorien (Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen), wobei beim Lesen noch Steigerungsbedarf besteht: Hier ist der Abstand zur Durchschnittsgruppe noch am geringsten. Spitzenreiter sind Shanghai, Singapur, Hongkong und Korea.


Aktuell (Juni 2016): Schule in Deutschland in Zahlen: Infografik in der @ZeitBeilage "Gute Schule"
https://twitter.com/BoschStiftung/status/773796891213565952


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Mit dem Schwerpunkt Digitale Medien zur gesellschaftlichen Integration hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung für den Innovationspreis 2016 die Themen digitale Bildung und die Frage, wie schwer zu erreichende Zielgruppen erreicht werden können miteinander verbunden. Im Fokus standen Angebote, Projekte und Bildungsangebote, die helfen, marginalisierte Zielgruppen, insbesondere Flüchtlinge, zu erreichen.

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