Lebenslanges LernenDie „Halbwertszeit“ von Bildung und Wissen nimmt ab und das Verhältnis von Erstausbildung und Weiterlernen muss neu organisiert werden. Kaum mehr stetige, sondern von Brüchen und Neuorientierungen gekennzeichnete Berufs- und Lernbiografien, dazu verbesserte Teilhabechancen und die notwendige individuelle Gestaltung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit (Employability) sorgen für eine anhaltende Aktualität dieses Themas.

 

 


"Das Projekt ELLI – „European Lifelong Learning Indicators“ – wurde von der Bertelsmann Stiftung im Januar 2008 mit dem Ziel initiiert, lebenslanges Lernen verständlich, transparent und greifbar zu machen. Es richtet sich an politische Entscheidungsträger – von der europäischen bis hin zur kommunalen Ebene – an Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Wissenschaftler und Journalisten sowie an alle europäischen Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die Voraussetzungen und Wirkungen von Lernprozessen in ihrem und allen anderen europäischen Ländern erfahren möchten."

Das neue Online-Portal zum „Lebenslangen Lernen“ in der Europäischen Union

Berlin setzt in der Förderung der beruflichen Weiterbildung einen Schwerpunkt seiner Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik und trägt damit den Erfordernissen des demografischen Wandels und des Strukturwandels Rechnung. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung wird von einem Bündel von Maßnahmen flankiert. Berufliche Weiterbildung dient dabei als Bestandteil des lebenslangen Lernens und zielt sowohl auf den Erhalt als auch auf die Erweiterung der Beschäftigungsfähigkeit

Quelle und weitere Informationen auf berlin.de

Koordinierungsstelle Qualität in BerlinDie Koordinierungsstelle Qualität initiiert und fördert die Qualitätsentwicklung und das lebensbegleitende Lernen in der Weiterbildung und in der Bildungsberatung.

In der Förderung des lebensbegleitenden Lernens nimmt die Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung eine zentrale Stellung ein. Die Nachfrage seitens der Bürgerinnen und Bürger aber auch der Unternehmen wächst angesichts des Wandels in der Arbeitswelt stetig. Damit einhergehend gewinnen Aspekte der Transparenz, der strukturellen Verankerung, der Professionalisierung sowie der Qualitätsentwicklung zunehmend an Bedeutung.
Ein eigenes dafür entwickeltes Qualitätskonzept in den öffentlich geförderten Beratungsstellen sichert eine einheitliche und vergleichbare Qualitätssicherung und dient der Strukturverbesserung, Kundenorientierung, Kompetenzentwicklung und Qualifizierung der Berliner Beratungsangebote.

weitere Informationen: Koordinierungsstelle Qualität in Berlin
zum ESF-Modellprojekt "Koordinierungsstelle Qualität"

Google Initiator und erster Geldgeber -

"Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Universität der Künste Berlin (UdK) sowie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) werden bis Herbst 2011 gemeinsam das Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin gründen. ...

Forschungsschwerpunkt: Wie verändert das Internet Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft? Ziel des Instituts für Internet & Gesellschaft ist es, die vom Internet ausgelösten und verstärkten Veränderungen der Gesellschaft besser zu verstehen und allen Gruppen die Mitgestaltung der digitalen, vernetzten Zukunft zu ermöglichen."

Quelle: http://www.idw-online.de/pages/de/news432425

(Berlin/ Paris - 13. September 2011) Der Anteil der Hochqualifizierten ist in Deutschland seit fünf Jahrzehnten kaum gewachsen. Wie aus dem heute veröffentlichten Bericht “Bildung auf einen Blick” der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht, erwarb in Deutschland vor 50 Jahren knapp jeder fünfte junge Erwachsene einen Hoch- oder Fachschulabschluss beziehungsweise einen Meisterbrief. Heute ist es etwa jeder Vierte (26 Prozent).

... Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind die Investitionen in Bildung in den vergangenen Jahren eher zurückgegangen: Gaben private und öffentliche Stellen in Deutschland 1995 noch 5,1 Prozent des BIP für Bildungseinrichtungen aus, so waren es 2008 nur noch 4,8 Prozent.

Quelle: OECD Berlin Centre

Eine Studie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt worden ist, zeigt: 49 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter haben von April 2011 bis Juni 2012 an einer Weiterbildungsveranstaltung teilgenommen. ..

Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland liegt weit über dem EU-Durchschnitt. Besonders erfreulich: In der Gruppe der über 60-Jährigen nimmt mittlerweile jeder Dritte mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildung teil. Im Jahr 2007 waren es nur 18 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Weiterbildungsverhalten in Deutschland", die Infratest Sozialforschung im Auftrag des Bundesbildungsministeriums durchgeführt hat.

Zitat u. Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/03/2013-03-26-weiterbildung.html

Das Institut für betriebliche Bildungsforschung (IBBF) stellte am Mittwoch (21.8.2013) die Ergebnisse der jährlichen Frühjahrsbefragung Berufliche Weiterbildung in der Hauptstadtregion vor, die es in Kooperation mit dem PIW Progress-Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt hat.

Fazit: Der Bedarf an beruflicher Weiterbildung steigt klar an, wohingegen das finanzielle Engagement der öffentlichen Hand nicht gleichermaßen zunimmt. Gleichzeitig besteht noch Sensibilisierungsbedarf bei den Unternehmen für eine systematische Personalentwicklung.

Zur Pressemitteilung siehe hier.

Zur Zusammenfassung der Ergebnisse siehe hier.

Ab dem Jahr 2013 führt das IBBF Institut für Betriebliche Bildungsforschung Berlin in Kooperation mit dem PIW Progress-Institut für Wirtschaftsforschung Potsdam eine jährliche Frühjahrsbefragung von Experten der beruflichen Weiterbildung in Berlin-Brandenburg durch.

Ziel der Befragung ist es, Akteuren und Entscheidern des Marktes, der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und der Bildung Informationen zu den inhaltlichen und strukturellen Entwicklungen und Trends in der beruflichen Weiterbildung zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen insbesondere:

  • strukturelle Entwicklungen in der Region Berlin-Brandenburg
  • inhaltliche Veränderungen in der beruflichen Weiterbildung
  • Reaktion der Bildungsanbieter, wirtschafts- und weiterbildungsfördernden Institutionen und Fachexperten auf demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen
  • Hinweise und Impulse zur Verbesserung

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist hier erhältlich.

 

 

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