Go Europe – Auslandsmobilitäten für Auszubildende kaufmännisch-fremdsprachlicher, erzieherischer und gesundheitlicher Berufe

Die Internationalisierung der Gesellschaft und der Europäisierung des Arbeitsmarkts stellt an die berufliche Mobilität von Auszubildenden und Arbeitnehmern*innen immer höhere Anforderungen. Die Euro Akademie Berlin möchte angehende Fachkräfte kaufmännisch-fremdsprachlicher, erzieherischer und gesundheitlicher Berufe mit einer beruflichen Ausbildung auf der Basis international ausgerichteter Rahmenlehrpläne auf die steigenden qualitativen Forderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten. Dabei spielt ein Praktikum in einem Betrieb im Ausland zur Untermauerung der Berufspraxis eine große Rolle. Der Aspekt der europäischen Integration und des interkulturellen Lernens in theoretischen und in praktischen Ausbildungsphasen besitzen einen hohen Stellenwert.

Auch für die Fachkräfte der schulischen Berufsbildung sind Kenntnisse über die Berufswelt anderer europäischer Länder unabdingbar, um die Durchlässigkeit des europäischen Arbeitsmarktes auf ihrer Ebene zu fördern und den Nachwuchs darauf vorzubereiten. Daher bieten wir ebenfalls Mobilitäten zur Weiterbildung für unsere Fachkräfte an. Sie dienen dem Erwerb von Kenntnissen über die landesspezifischen Aspekte des eigenen Berufes, Erwerb von Kenntnissen durch fachlichen Austausch mit Kolleg*innen über Arbeitsmarkt und Chancen, Aufbau von Netzwerken und internationalen Kontakten und dem Erwerb neuer/anderer Unterrichtsmethoden.

Die Internationalisierung der Gesellschaft und der Europäisierung des Arbeitsmarkts stellt an die berufliche Mobilität von Auszubildenden und Arbeitnehmern*innen immer höhere Anforderungen. Die Euro Akademie Berlin möchte angehende Fachkräfte kaufmännisch-fremdsprachlicher, erzieherischer und gesundheitlicher Berufe mit einer beruflichen Ausbildung auf der Basis international ausgerichteter Rahmenlehrpläne auf die steigenden qualitativen Forderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten. Dabei spielt ein Praktikum in einem Betrieb im Ausland zur Untermauerung der Berufspraxis eine große Rolle. Der Aspekt der europäischen Integration und des interkulturellen Lernens in theoretischen und in praktischen Ausbildungsphasen besitzen einen hohen Stellenwert.

Auch für die Fachkräfte der schulischen Berufsbildung sind Kenntnisse über die Berufswelt anderer europäischer Länder unabdingbar, um die Durchlässigkeit des europäischen Arbeitsmarktes auf ihrer Ebene zu fördern und den Nachwuchs darauf vorzubereiten. Daher bieten wir ebenfalls Mobilitäten zur Weiterbildung für unsere Fachkräfte an. Sie dienen dem Erwerb von Kenntnissen über die landesspezifischen Aspekte des eigenen Berufes, Erwerb von Kenntnissen durch fachlichen Austausch mit Kolleg*innen über Arbeitsmarkt und Chancen, Aufbau von Netzwerken und internationalen Kontakten und dem Erwerb neuer/anderer Unterrichtsmethoden.

Projektlaufzeit

 Seit 2016; 2021-2027 Erasmus-akkreditierte Einrichtung

Projektziele

  • Erwerb von Sprachpraxis, spezifischen Fach- und Methodenkenntnissen
  • Erwerb von Wissen über sozioökonomische Strukturen des Aufnahmelandes
  • Erweiterung von sozialer und interkultureller Kompetenz durch die tatsächliche Arbeitserfahrung im Ausland und die Auseinandersetzung mit kulturell unterschiedlichen Normen der Arbeits- und Bildungswelt
  • Vorbereitung aller Auszubildenden auf den europäischen Arbeitsmarkt und grundlegende nachhaltige Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt im In- und Ausland.

Projektbausteine

Gemeinsam mit den europäischen Partnereinrichtungen werden Auslandsaufenthalte zur Absolvierung eines konkreten Ausbildungsabschnittes, zur Erlangung von Berufspraxis im internationalen Kontext und Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse von 14 Tagen bis 5 Monaten mit o.g. Zielstellung vorbereitet, organisiert, betreut und ausgewertet.

Am Projekt nehmen jährlich etwa 40 Auszubildende und Lehrende sowie Berufsbildungspersonal kaufmännisch-fremdsprachlicher, erzieherischer und medizinischer Berufe sowie duale Auszubildende unseres Unternehmens teil.

Die Teilnehmer*innen der kaufmännischen Ausbildungen haben die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis anzuwenden, unter den Bedingungen eines Auslandsaufenthaltes zu erweitern und ihre sozialen und interkulturellen Kompetenzen zu vervollkommnen.

Der didaktische Schwerpunkt der Ausbildung der Erzieher*innen liegt in der Befähigung zur Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen, der Ausprägung des internationalen Gedankens und der Erweiterung der interkulturellen Fähigkeiten.

Das Projekt bezieht auch benachteiligte junge Menschen mit ein. Das Praktikum im Ausland gibt ihnen Selbstvertrauen und zeigt neue Perspektiven auf.

Das Austauschprojekt der Erzieher*innen und med. Badmeister*innen und Masseur*innen hat einen interdisziplinären Ansatz und bringt Menschen aus zwei verschiedenen Ausbildungen für zwei Wochen in einem Ausbildungsprojekt zusammen. Gemeinsam diskutieren sie die Erfahrungen, die sie beim jobshadowing im Praktikum oder der Teilnahme am Praxisunterricht gemacht haben. Der Blick auf Europa und die Gesellschaften wird breiter und das Bewusstsein für den europäischen Arbeitsmarkt gestärkt.

Für die Fachkräfte aller Ausbildungen gelten im beruflichen Alltag ebenfalls hohe Anforderungen. Eine kontinuierliche Weiterqualifizierung in dem Bereich ist dabei unbedingt notwendig, denn europäische Themen müssen in die Curricula der Ausbildungen und in den Unterricht integriert werden.

Aufgrund der Einschränkungen von internationalen Mobilitäten während der Coronapandemie, treten virtuelle Vernetzung und Projekte in den Vordergrund. Videokonferenzen zum Austausch mit den Kooperationspartnern sowie die Teilnahme an Virtuellen Messen und Konferenzen werden stärker genutzt. Für die Auszubildende werden Onlineprojekte mit ausländischen Kooperationspartnern initiiert wie z.B. Conversation Rounds in verschiedenen Fremdsprachen mit den Schüler*innen der Partnerinstitutionen.

Kooperationen und Netzwerke

Die Euro Akademie Berlin engagiert sich im Netzwerk BUSINET – Global Business Education Network und ist im Vorstand vertreten. Das Netzwerk bietet Mitgliedern im Rahmen der jährlichen Konferenz und dem Frühlingsworkshop das passendende Format zum Austausch von Best Practice-Beispielen.

Der VDP – Verband Deutscher Privatschulen, unterstützt das Programm Erasmus+ durch passende Fortbildungsveranstaltungen und hat 2017 die neue Fachgruppe „Internationales“ eingerichtet. Als Mitglied im VDP nutzt die Euro Akademie Berlin das Mitgliedermagazin des Verbands, um über Mobilitätsprojekte im Rahmen von Erasmus+ zu berichten und engagiert sich in der Fachgruppe.

Auf einer jährlichen Ausstellung im Rathaus von Berlin Reinickendorf über Europa Projekte berichten wir über unsere Erasmus+ Programme und lassen die Teilnehmer*innen auf Plakaten von ihren Mobilitäten und Erfahrungen im Ausland berichten.

Kooperationspartner im Ausland: ROC van Amsterdam (NL), Academia Lope de Vega Córdoba (ESP), diverse Kitas und Vorschulen europaweit.

Projektergebnisse - Produkte und Angebote

Förderung und Umsetzung des europäischen Gedankens, nachhaltige Entwicklung eines Interesses für europäische Veränderungen über die Ausbildung hinaus tragen zur Heranbildung eines europäischen Bürgers /einer europäischen Bürgerin bei. Die Verbesserung der Ausbildungscurricula durch Hinwendung zum europäischen Arbeitsmarkt wirkt sich positiv auf die Tätigkeiten selbst aus. Der Nutzen der Erfahrungen in der beruflichen Tätigkeit ist deshalb nicht zu unterschätzen. Durch die Veranstaltungen wird ein multiplikatorischer Effekt erzielt.

Alle Teilnehmenden an den Mobilitäten erhalten ein qualifiziertes Zeugnis durch die aufnehmende Einrichtung sowie den EUROPASS-Mobilität, als europaweit gültiges und anerkanntes Dokument.

Auf regionaler und lokaler Ebene wird durch den Dialog mit den zuständigen Stellen beim Berliner Senat das Bewusstsein für die Chancen und Qualitäten schulischer Ausbildungen vermittelt und die Lerninhalte von Auslandspraktika bekanntgemacht. Auf lokalen Netzwerkveranstaltungen, wie den Reinickendorfer Ausbildungsverbünden, wird über die Auslandsmobilitäten referiert und Praktikumsbetriebe für Gäste von Partnerorganisationen geworben. Auf diese Weise werden Programmideen verbreitet und der europäische Gedanke gelebt. Die Reinickendorfer Ausbildungsverbünde bilden die Brücke in die Unternehmen, die Praktikumsplätze für europäische Mobilitäten anbieten.

Gerade auf regionaler und lokaler Ebene sind solche Brücken von persönlichen Interessen und Freundschaften begleitet. Sie haben das Potential, von der praktischen, wirtschaftlichen Ebene auf die politische Ebene einzuwirken.

Wirkung auf nationaler und internationaler Ebene:

Auf nationaler Ebene wird eine stärkere Hinwendung zur internationalen Ausprägung von Ausbildungscurricula angestrebt. Interkulturelle Kompetenzen und auch Sprachkenntnisse müssen noch weiter an Bedeutung – vor allem in der Berufsbildung - gewinnen. Auf internationaler Ebene soll langfristig eine gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen erleichtert werden. Dazu bilden die gegenseitigen Kenntnisse aus den Berufsfeldern und über die Arbeitsmärkte und Beschäftigungsmöglichkeiten eine große Rolle. Nicht nur auf politischer Ebene, sondern besonders auf der Ebene derjenigen, die durch Anerkennungsverfahren gehen, diese ggf. in Arbeitsgruppen oder in Gremien mitgestalten und diskutieren, ist es von großer Bedeutung, dass die berufspraktischen Kenntnisse und das entsprechende Wissen nachhaltig verankert werden.

Zusammenfassend strebt das Projekt folgende Wirkung auf den verschiedenen Ebenen an:

  • „Arbeiten in Europa“: Verbesserung der beruflichen Orientierung und Beschäftigungsfähigkeit,
  • Ausbau von Qualität und Image schulischer Ausbildungen durch ein passendes Europacurriculum und


Mobilitätsangebote,

  • Bewusstsein für die Rolle einer „Lehrkraft in und für Europa“,
  • Imagegewinn durch Referenzen von Absolvent*innen, Hochschulpartnern und Firmen,
  • Damit eine Aufwertung schulischer Ausbildungen,
  • bessere Durchlässigkeit und akademische Verknüpfung der Ausbildungen,
  • und damit möglichst eine vollständige Anrechnung der schulischen Ausbildung auf ein anschließendes Studium.

Verstetigung und Transfer

Die Euro Akademie Berlin möchten mit diesem Mobilitätsprojekt nicht nur die derzeitigen Schüler*innen ansprechen, sondern gleichzeitig auch zukünftige Interessenten*innen und deren Eltern für ein Auslandspraktikum begeistern. Durch „Good Practices“ und Erfahrungsberichte werden die internationalen Ziele und Angebote der Schule auch außerhalb der eigenen Institution wahrgenommen. Die Qualifikation und die Erfolge der Absolventen bestätigen den Qualitätsanspruch der Euro Akademie, die sich einer umfassenden Qualitätscharta verpflichtet hat.

Auf der Homepage und dem Online-Magazin der Euro Akademie berichten die Begünstigten ausführlich über ihr Auslandspraktikum und teilen ihre Erfahrungen. Interessenten werden bei der Ausbildungsberatung auf die Möglichkeit hingewiesen, ein Auslandspraktikum zu absolvieren und von der Förderung durch das Programm Erasmus+ zu profitieren.

Die bundesweit 37 Standorte der Euro Akademie treffen sich mehrmals jährlich zu Tagungen.

Zusätzlich ermöglichen spezielle Arbeitskreise die gemeinsame Arbeit und den Austausch zu Mobilitätsprogrammen und Anträgen. Ein „Expertenteam“ aus den Schulen bundesweit fungiert als Multiplikatoren. Das Intranet (BeOneNet) vereinfacht den Austausch von wichtigen Programminformationen und die Verbreitung von „Good Practices“.

Die Euro Akademie Berlin beteiligt sich regelmäßig an Bildungsmessen, Berufsinformationstagen und sonstigen Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung. An den Ausbildungen interessierte Schulabgänger*innen werden im Kontext des Bewerbungs- und Beratungsverfahrens über das Förderprogramm Erasmus+ und die Projekte der Schule informiert.

Kontakt

Euro-Schulen gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung Berlin Brandenburg GmbH
Euro Akademie Berlin
Berliner Str. 66
13507 Berlin
Tel. 030 435 570 30

Ansprechpartner: International Office
Matthew Ferguson
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Jenny Claus
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Projektleitung
Maria Kondring
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