Demografischer WandelAls eine der zentralen Herausforderungen kommender Jahre nimmt der Demografische Wandel für Berlin Transfer einen großen Stellenwert ein. An dieser Stelle sammeln wir Untersuchungen und Analysen zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf Bildung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der Region Berlin-Brandenburg.

 

 

 


Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat sich die Beschäftigungssituation der älteren Arbeitnehmer deutlich verbessert.

"Trends aus der Befragung:

  • Knapp 54 Prozent der befragten Unternehmen behandeln das Thema. „Beschäftigung älterer Arbeitnehmer“ gezielt im Rahmen ihrer Personalpolitik
  • Je höher der Umsatz, desto eher befasst sich ein Unternehmen im Rahmen seiner Personalpolitik mit der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.
  • Knapp 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in den nächsten fünf Jahren für sie zu einem wichtigeren Thema wird.
  • Nur für zwei Prozent der Unternehmens-Entscheider sind jüngere Arbeitnehmer leistungsfähiger als ältere.
  • Dagegen stufen fünf Prozent ältere Arbeitnehmer sogar als leistungsfähiger ein.
  • Jedes zweite Unternehmen gibt an, dass es nur wenige Bewerbungen älterer Arbeitssuchender erhalte."

Quelle und weitere Informationen- INSM-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH-  Umfrage: Unternehmensmeinungen über die Beschäftigung 50plus

 

Durch die rasante Zunahme der hochbetagten Menschen stehen die deutschen Städte und Gemeinden vor sehr großen Herausforderungen. Die neue Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die Zahl der über 80jährigen Einwohner bis zum Jahr 2030 bundesweit um fast 60 Prozent zunehmen wird.

Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern können im Wegweiser Kommune abgerufen werden.

Quelle: http://www.wegweiser-kommune.de/global/aktuelles/Aktuelles.action?redirect=false

siehe auch: Interaktive Grafik: Bevölkerungsentwicklung in Deutschlandhttp://www.spiegel.de/flash/flash-24759.html

Der Lehrstuhl Arbeitswissenschaft und Produktergonomie (AwB) der TU Berlin und Gesundheitsstadt Berlin e.V./GmbH haben die Plattform Langes Leben in Berlin freigeschaltet.

Ideen und Projekte, die sich mit dem Thema innovativ auseinandersetzen werden hier veröffentlicht.
"Sie reichen von neuen Wohnformen für ein langes Leben, über Assistenzsysteme im Bereich Wohnen und Mobilität, neuartige Präventions- und Gesundheitsangebote bis hin zu zukunftsweisenden Forschungsprojekten."

"Qualifizierte Arbeitskraft wird knapp. Darum müssen Bildung und gesundheitliche Vorsorge endlich als entscheidende Investitionen begriffen werden. Ältere Arbeitnehmer, die Wissen und Erfahrung angesammelt haben, sind ein unschätzbares Kapital – und darauf sollte man gut aufpassen! So lautet die erste Forderung an Arbeitgeber, die den strukturellen Wandel überstehen wollen. Die zweite: grundlegend umdenken! Nicht das kalendarische Alter ist das Problem – das Bild vom Alter ist es, geprägt durch eine lange Reihe von Fehlern und Versäumnissen auf dem Weg dorthin: Monotonie am Arbeitsplatz, Blockaden, dazu einseitige Belastung, mangelnder Ausgleich, das Fehlen einer individuellen Perspektive. Was nottut, ist Entwicklungsarbeit, gezielt, systematisch, auf den Einzelnen bezogen."

Quelle: http://www.zeit.de/2011/18/C-Fachkraeftemangel-Alter

Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung
"Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung in Deutschland um rund sieben Millionen Menschen auf insgesamt 75 Millionen schrumpfen, hat das Statistische Bundesamt berechnet. Die demografische Entwicklung und der fortschreitende Strukturwandel werden unsere Gesellschaft spürbar verändern. Ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, für ganz Deutschland gilt: Es wird immer weniger zu verteilen geben. Der Druck auf die gewachsenen politischen und sozialen Strukturen steigt."

Quelle: http://www.bpb.de/themen/OTVK4U,0,0,Demografischer_Wandel_in_Deutschland.html

Ende des Jugendwahns: Der Anteil älterer Arbeitskräfte am Markt wächst, zumindest wenn die "Rente mit 67" sich auswirkt. Stellen sich die Unternehmen schon auf diesen Wandel ein? Eine aktuelle Studie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

zum Artikel auf KarriereSpiegel über eine Untersuchung des Ifo-Instituts in München und der Personalberatung Randstad: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,758321,00.html

Ältere Arbeitnehmer haben in Unternehmen ein Imageproblem. Sie gelten als starrsinnig, unmotiviert und wenig innovativ. Was ist dran an den Vorurteilen?

Artikel über die Leistungsfähigkeit Älterer und den typischen Umgang mit ihnen in der Arbeitswelt
von Maike Brzoska auf FOCUS-MONEY Online

Demografischer Wandel als betriebliche Herausforderung - Veränderungen frühzeitig erkennen und erfolgreich gestalten.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert Vorhaben am Standort Deutschland, die nachhaltig zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit bis in ein höheres Lebensalter beitragen. Die Antragsfrist für das Einreichen der Projektskizzen im Jahr 2010 wurde bis zum 30. November 2010 verlängert.

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Lohnkostenzuschüsse für Ältere

Mit dem Lohnkostenzuschuss für Ältere fördert die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen die Eingliederung älterer Arbeitnehmer/Innen.

Projekte zum Thema demografischer Wandel

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