Demografischer WandelAls eine zentralen Herausforderungen kommender Jahre nimmt der Demografische Wandel für Berlin Transfer einen großen Stellenwert ein. An dieser Stelle sammeln wir Untersuchungen und Analysen zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf Bildung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der Region Berlin-Brandenburg.

 

 

 


Pflegestützpunkte, Wohnungen ohne Schwellen, Blindenleitsysteme: Wie sich Berlin auf den demografischen Wandel einstellt. Denn insbesondere die über 80-Jährigen werden Hilfe brauchen. Ihre Zahl wird sich bis 2030 um 80 Prozent auf rund 268.000 erhöhen.

Schon jetzt werden Pflegekräfte in Berlin händeringend gesucht, doch bis zum Jahr 2030 wird sich das Problem des Fachkräftemangels noch verschärfen: Dann werden nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung 26 000 Pflegekräfte fehlen.

Quelle: berliner-zeitung.de

"Jeweils rund ein Viertel der Weiterbildungsanbieter will innerhalb der nächsten fünf Jahre Angebote zur Qualifizierung für altersgerechtes Arbeiten im Betrieb, zum Transfer des Erfahrungswissens ausscheidender Mitarbeiter/-innen oder zur erfolgreichen Bewältigung des demografischen Wandels in Betrieben einführen. Die Branche sieht in derartigen, bislang noch kaum verbreiteten demografie-orientierten Angeboten für Betriebe eine Chance für die Zukunft. Dies zeigt der wbmonitor 2011 mit dem Schwerpunktthema "Weiterbildungsanbieter im demografischen Wandel" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE)."

Quelle und weitere Informationen zum wbmonitor 2011: BIBB.de/Pressemitteilung 05/2012

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat sich die Beschäftigungssituation der älteren Arbeitnehmer deutlich verbessert.

"Trends aus der Befragung:

  • Knapp 54 Prozent der befragten Unternehmen behandeln das Thema. „Beschäftigung älterer Arbeitnehmer“ gezielt im Rahmen ihrer Personalpolitik
  • Je höher der Umsatz, desto eher befasst sich ein Unternehmen im Rahmen seiner Personalpolitik mit der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.
  • Knapp 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in den nächsten fünf Jahren für sie zu einem wichtigeren Thema wird.
  • Nur für zwei Prozent der Unternehmens-Entscheider sind jüngere Arbeitnehmer leistungsfähiger als ältere.
  • Dagegen stufen fünf Prozent ältere Arbeitnehmer sogar als leistungsfähiger ein.
  • Jedes zweite Unternehmen gibt an, dass es nur wenige Bewerbungen älterer Arbeitssuchender erhalte."

Quelle und weitere Informationen- INSM-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH-  Umfrage: Unternehmensmeinungen über die Beschäftigung 50plus

 

Durch die rasante Zunahme der hochbetagten Menschen stehen die deutschen Städte und Gemeinden vor sehr großen Herausforderungen. Die neue Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die Zahl der über 80jährigen Einwohner bis zum Jahr 2030 bundesweit um fast 60 Prozent zunehmen wird.

Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern können im Wegweiser Kommune abgerufen werden.

Quelle: http://www.wegweiser-kommune.de/global/aktuelles/Aktuelles.action?redirect=false

siehe auch: Interaktive Grafik: Bevölkerungsentwicklung in Deutschlandhttp://www.spiegel.de/flash/flash-24759.html

Der Lehrstuhl Arbeitswissenschaft und Produktergonomie (AwB) der TU Berlin und Gesundheitsstadt Berlin e.V./GmbH haben die Plattform Langes Leben in Berlin freigeschaltet.

Ideen und Projekte, die sich mit dem Thema innovativ auseinandersetzen werden hier veröffentlicht.
"Sie reichen von neuen Wohnformen für ein langes Leben, über Assistenzsysteme im Bereich Wohnen und Mobilität, neuartige Präventions- und Gesundheitsangebote bis hin zu zukunftsweisenden Forschungsprojekten."

"Qualifizierte Arbeitskraft wird knapp. Darum müssen Bildung und gesundheitliche Vorsorge endlich als entscheidende Investitionen begriffen werden. Ältere Arbeitnehmer, die Wissen und Erfahrung angesammelt haben, sind ein unschätzbares Kapital – und darauf sollte man gut aufpassen! So lautet die erste Forderung an Arbeitgeber, die den strukturellen Wandel überstehen wollen. Die zweite: grundlegend umdenken! Nicht das kalendarische Alter ist das Problem – das Bild vom Alter ist es, geprägt durch eine lange Reihe von Fehlern und Versäumnissen auf dem Weg dorthin: Monotonie am Arbeitsplatz, Blockaden, dazu einseitige Belastung, mangelnder Ausgleich, das Fehlen einer individuellen Perspektive. Was nottut, ist Entwicklungsarbeit, gezielt, systematisch, auf den Einzelnen bezogen."

Quelle: http://www.zeit.de/2011/18/C-Fachkraeftemangel-Alter

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Lohnkostenzuschüsse für Ältere

Mit dem Lohnkostenzuschuss für Ältere fördert die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen die Eingliederung älterer Arbeitnehmer/Innen.

Projekte zum Thema demografischer Wandel

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