Trotz guter Eckdaten bei der wirtschaftlichen Entwicklung bleibt in Berlin weiterhin eine hohe Sockelarbeitslosigkeit. Die Kompetenzen, das Wissen und die Erfahrungen vieler langzeitarbeitsloser Berlinerinnen und Berliner liegen brach.

 

 

 

 


Die aktuelle IHK- Studie: „Digitalisierung der Berliner Wirtschaft" zeigt, dass Berliner Unternehmen bei der Digitalisierung bundesweit vorne sind -  "41 Prozent der Unternehmen schätzen den Stand ihrer Digitalisierung als weit oder voll entwickelt ein – das sind deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt, hier sind es 27 Prozent. 45 Prozent der Berliner Unternehmen rechnen damit, dass sich ihr Geschäftsmodell durch die Digitalisierung künftig stark verändern wird."

Die digitale Transformation hat auch einen starken Einfluß auf die Unternehmenskultur.
"Neben Anpassungen von Geschäftsmodellen und Technologien erfordert die Digitalisierung auch erhebliche Veränderungen der Arbeitsweise und Unternehmenskultur. Denn starre Strukturen und hierarchische Führungsansätze wirken wie Gift auf Agilität und Innovationfähigkeit. Ein Blick auf die jungen und innovativen Berliner Unternehmen bietet hier viele Anregungen für zukunftsfähige Ansätze."

Quellen: www.ihk-berlin.de und die IHK- Studie: „Digitalisierung der Berliner Wirtschaft".
Zum Download der Studie: https://www.ihk-berlin.de/branchen/IT-Wirtschaft/Digitalisierung/Studie-zur-Digitalisierung-der-Berliner-Wirtschaft/2787452

Trotz Fachkräftemangel ist jeder fünfte Jugendliche in Europa arbeitslos. Wie die Potenziale der Berufsausbildung für Europas Jugend besser genutzt werden können, zeigt eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung, der Konrad Adenauer Stiftung und der Vodafone Stiftung durchgeführt hat. Die Studie analysiert Ansätze der Berufsausbildung aus sieben Ländern und trägt Erfolgsfaktoren zusammen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berufsausbildung-studie-wie-europa-es-besser-machen-kann-a-1058712.html

https://www.iwkoeln.de/wissenschaft/veranstaltungen/beitrag/gemeinschaftsveranstaltung-mehr-chancen-fuer-europas-jugend-der-beitrag-der-berufsausbildung-247990

Bessere Jobchancen, Berufserfahrung im Ausland, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen bietet das Projekt job destination europe durch die Teilnahme an Berufspraktika in europäischen Metropolregionen im internationalen Dienstleistungsbereich.

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren mit Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit und Ausbildung und wird gefördert im Rahmen des Programms „Ida- Integration durch Austausch“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.
(mehr zur Integrationsrichtline Bund und das Programm Ida hier)

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BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt  rät bei der Arbeitsvermittlung von Langzeitarbeitslosen zu neuen Wegen: Wer länger nicht im Beruf war, sei von einem 8-Stunden Tag oftmals überfordert, erklärte Alt.

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Der Quartalsbericht zeigt kleines, aber stetiges Wachstum bei der Beschäftigung.

Dem aktuellen Quartalsbericht über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage zufolge konnte bei der Beschäftigung in der EU trotz des schwachen makroökonomischen Umfelds seit Mitte 2013 ein geringer, aber beständiger Zuwachs erzielt werden.

Ein Problem bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit und der Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren und die Gruppe der 25- bis 39-Jährigen.

Im Rahmen des Projekts Gesellschaftliche Wertschätzung von Dienstleistungen steigern! Dienstleistungsqualität – Arbeitsqualität – Zeitinnovationen wurde die Website http://www.dienstleistungsmetropole-berlin.de auf der verschiedene Expertisen zum Thema Wertschätzung von Dienstleistungen und Wettbewerbsfaktor Gute Arbeit veröffentlicht wurden. Besonderer Fokus des Projekts lag auf dem Bereich Altenpflege.

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Laut einer Studie des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) ist die Zahl der arbeitsmarktfernen Personen seit 2011 um über 10 % angestiegen. IBUS konstatiert eine Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit trotz an sich positiver Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und fordert eine teilhabeorientierte Ausgestaltung der Arbeitsmarktpolitik.

Die Diakonie schlägt als Lösung einen Sozialen Arbeitsmarkt vor, der mittels eines Passiv-Aktiv-Transfers (PAT) finanziert werden soll.

Link zur Studie

Quelle: http://www.diakonie.de/480-000-menschen-nahezu-chancenlos-am-arbeitsmarkt-15787.html

Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktzahlen forderte László Andor von den Mitgliedstaaten eine aktivere Arbeitsmarktpolitik und dass sie „so schnell wie möglich die europäische Jugendgarantie mit Unterstützung der EU-Fonds umsetzen“.

Quelle: http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/11782_de.htm

Pressemitteilung der EU-Kommission zur Jugendgarantie: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1311_de.htm

Mehr zur Jugendgarantie im Themenbereich Arbeitsmarkt und Beschäftigung.

Ein arbeitsmarktpolitisches Ziel der Großen Koalition ist es „Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen neue Chancen“ zu erschließen. Dazu soll ein ESF-Bundesprogramm geschaffen und Arbeitgeber hinzugezogen werden.

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In ihrem Gastbeitrag in der FAZ kritisiert die Grünen-Abgeordnete Brigitte Pothmer, dass die Große Koalition keinen Richtungswechsel zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit wagt. Die geforderte Wirkungsorientierung der eingesetzten Mittel bedeute nichts anderes, als dass Jobcenter-Mitarbeiter weiter auf eine schnelle und billige, keine nachhaltige Vermittlung setzen müssen. Der Notwendigkeit passgenauer, flexibler und individueller Lösungen wird nicht ausreichend Rechnung getragen, wodurch Langzeitarbeitslose weiter abgehängt zu werden drohen. Ein Lösungsvorschlag für die individuelle Vermittlung und Schaffung von Teilhabe bietet der Soziale Arbeitsmarkt, dem in der Arbeitsmarktpolitik der Großen Koalition jedoch keine Rolle zukommt.

Die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung hat sich seit 2010 halbiert. Langzeitarbeitslose mit Vermittlungshemmnissen werden zwar als Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik erkannt, eine Umkehr des Sparkurses ist jedoch nicht ersichtlich (O-Ton Arbeitsmarkt).

Quellen:

Gastbeitrag von Brigitte Pothmer in der FAZ: „Kein Aufbruch für Abgehängte

O-Ton Arbeitsmarkt: „Koalitionsverhandlungen: Kein Sozialer Arbeitsmarkt in der Großen Koalition

 

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