... Strukturen
Die strukturelle Konfiguration der Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteueren in Projektverbünden ist Gegenstand dieses Arbeitsgebiets.
Dabei gehen wir vor allem der Frage nach, welche organisatorischen Bedingungen und handlungsleitenden Prinzipien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Netzwerkpartner gegeben sein müssen. Erfolgreich sein heißt für uns, innovative Produkte zu generieren, die unter den gegebenen Bedingungen realisiert und verbreitet werden können.
Entwicklungspartnerschaften kommt hier eine besondere Rolle zu. Nach unserer Auffassung sind sie nicht nur ein Organisationsmodell, sondern auch ein methodisches Konzept zur Operationalisierung.
Wir interpretieren Projektverbünde als offene Konstrukte, die als lernende Netzwerke gegenüber anderen Organisationsformen ein größeres Potential und eine höhere Problemlösungskompetenz entwickeln (können).
|
|
Reziprozität, Wettbewerb und Vertrauen - Anmerkungen zur Methode Entwicklungspartnerschaft |
|
|
|
Strukturen
|
|
Der Grad der Verallgemeinerbarkeit und die Möglichkeit des Transfers innovativer Ergebnisse bestimmen die Qualität von Modellprojekten und Projektverbünden.
Aber auch schon die Entwicklung innovativer Produkte selbst geschieht im interaktiven Prozeß des Austauschs (von Information, von Know-how usw.). Die hier gewonnenen Ergebnisse können dann als Feedback systemimmanente Lernprozesse befördern. Dabei ist die Veränderungsdynamik abhängig von der Qualität des Inputs, vom Funktionieren der Steuerungsmechanismen und sie ist abhängig von der Frage, wie gut es gelingt, das wechselseitige kommunikative Lernen in Gang zu bringen.
Entwicklungspartnerschaften sind soziale Organisationsformen, die strukturell gekennzeichnet sind durch:
- ihre heterarchische Struktur
- das Prinzip des reziproken Austausch (sie geben etwas und können nicht sicher sein, was sie zurückbekommen werden)
|
|
weiter …
|
|
|
Gute Modelle machen Schule – Wissenstransfer als Projektaufgabe |
|
|
|
Strukturen
|
In der Schlussphase ihrer Förderung sehen sich Projekte zunehmend mit der Frage konfrontiert: „Was bleibt nach der Förderung?“ Auch die LEADER+ -Projektträger müssen sich fragen, wie es um die Nachhaltigkeit ihrer Projekte bestellt ist.
Artikel von Klaus Kohlmeyer
|
|
|