Knowledgebase Transfer-Methoden Instrumente

Hitliste der zehn beliebtesten Planungsfehler - eine subjektive Auswahl Drucken E-Mail
Instrumente
Die Dissonanz von strategischer Planung und tatsächlichem Geschehen hat der preußische General und Militärstratege Carl von Clausewitz im Jahr 1832 anschaulich beschrieben:
„So stimmt sich[...] durch den Einfluß unzähliger kleiner Umstände, die auf dem Papier nie gehörig in Betrachtung kommen können, alles herab, und man bleibt weit hinter dem Ziel.'' und also liegen
„[...]drei Vierteile derjenigen Dinge, worauf das Handeln[...] gebaut wird,[...]im Nebel einer mehr oder weniger großen Ungewißheit.''
Clausewitz nannte diese unwägbaren Einflüsse „Friktion“'. Für die Unvermeidbarkeit von Friktionen hatte er auch eine einfache Erklärung: Jede Unternehmung
„[...] bleibt immer aus einer Anzahl Menschen zusammengesetzt“.

(Clausewitz, C. v.: Vom Kriege, 19. Aufl., Bonn 1991, S. 233 u. 261f.)



  • Fehler der Hypothesenbildung - Annahmen beziehen sich nicht oder ungenau auf den zu untersuchenden Sachverhalt; hypothesengerechte Informationsauswahl (wir nehmen nur die Informationen auf, die uns passen), Wishful thinking
  • Zentralreduktion: das Zurückführen aller Abhängigkeiten der Komponenten eines Systems auf eine einzige (vermeintlich) zentrale Variable
  • Extrapolationen (das Schließen von bekannten, heutigen Strukturen oder Zuständen auf künftige, unbekannte Strukturen oder Zustände)
  • Methodismus (das Festhalten an ehemals erfolgreichen Modellen und Strategien)
  • Ungenügende oder fehlerhafte Modellbildung (über kein Modell zu verfügen oder ein falsches Modell zu benutzen, Verwendung von nicht-verifizierbaren oder nicht-falsifizierbaren Modellen)
  • Verwechslung von Symptom und Ursache
  • Reparaturdienstverhalten, Feuerwehrspielen und Durchwursteln (es wird mal hier, mal da herumgeflickt; man eilt dorthin, „wo es brennt“, es werden dringliche, aber unwichtige Probleme gelöst)
  • Thematisches Vagabundieren und Ad-hocismus (die jeweils aufkommenden Probleme werden nicht planvoll, sondern "ad-hoc" zu lösen versucht)
  • Intuitive Lösungen („aus dem Bauch raus“)
  • Aktionismus, Projektemacherei, Planungsoptimismus
 
< zurück   weiter >

berlin-transfer
Home
News
Highlights
Transfer-Themen
Transfer-Methoden
Transfer-Equal
Veranstaltungen
Knowledgebase
Sitemap
Suchen
Impressum
aktuelle Schlagworte
berlin equal arbeit europäischen programm transfer integration unternehmen förderung brandenburg wirtschaft entwicklung lernen methoden menschen ziel

Joomla Modul

Login
Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?


Social Bookmark
Add to: Mr. Wong Add to: Favoriten.de Add to: Del.icoi.us Add to: Spurl Add to: Google Information
Social Bookmarking