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BERLIN TRANSFER - Ergebnisse der Interviews |
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Aktuelles
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EQUAL in Berlin - Ergebnisse einer Untersuchung von Berlin Transfer
Die
aus dem Europäischen Sozialfonds finanzierte EU-Gemeinschaftsinitiative
EQUAL hat in der Förderperiode 2003-2007 nach neuen Wegen, Methoden und
Konzepten gegen Diskriminierung und Ungleichheiten am Arbeitsmarkt
gesucht.
Von 2003 bis 2005 gab es in Berlin neun, zwischen 2005 und
2007 vierzehn EQUAL-Entwicklungspartnerschaften, die in zahlreichen
Projekten und Initiativen innovative Arbeitsmarktmodelle entwickelt
haben.
Berlin
Transfer möchte die vielfältigen Ergebnisse dieser Arbeit bekannter
machen und damit einen Beitrag zum Wissenstransfer in und für Berlin
leisten.
Dazu haben wir unter anderem die
nationalen und transnationalen Koordinatoren und Koordinatorinnen der
Berliner Entwicklungspartnerschaften befragt. Die Ergebnisse dieser
Interviews liegen inwischen aufbereitet vor, eine Zusammenfassung in
Form zentraler Statements können Sie nachfolgend lesen. Mittelfristig
ist unser Ziel die Aufbereitung der EQUAL-Ergebnisse im Rahmen einer
regionalen Transferstrategie. Dazu werden Sie in den nächsten Wochen
auf www.berlin-transfer.net weitere Informationen erhalten.
Der ausführliche Auswertungsbericht steht registrierten Nutzern zur Verfügung.
Die wichtigsten Ergebnisse hier in komprimierter Form:

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1. Die Entwicklungspartnerschaften konnten für ihre Arbeit auf eine breite Unterstützung von Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und vor allem Verwaltungseinheiten zurückgreifen. Zu verbessern wäre hier allerdings die Zusammenarbeit der verschiedenen Unterstützer, die sich zum Teil zu sehr auf ihre jeweiligen Ressorts und Zuständigkeiten zurückzogen.
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2. Die Rolle der strategischen und operativen Partner müsste in künftigen Planungsszenarien eindeutiger definiert werden. Klare Funktions- und Rollenzuweisungen,
dezidierte Aufgabenbeschreibungen und eine entsprechende Budgetierung
sind geradezu eine Voraussetzung produktiver Netzwerke - und sie machen
vage Absichtserklärungen entbehrlich.
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3.
Die qualitativ guten und vielfältigen Produkte der
Entwicklungspartnerschaften müssen besser bekannt gemacht und
vermarktet werden. Eine regionale Mainstreamingstrategie und ein professionell gesteuerter Transferprozeß sind adäquate Instrumente, um die Ergebnisse aus der GI EQUAL für Berlin besser nutzbar zu machen.
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4. Der Innovationsgehalt, Produktivität und Stand der Zielerreichung wurde von den Entwicklungspartnerschaften als gut bis sehr gut eingeschätzt. Verbesserungspotential wurde hauptsächlich bei der Wirksamkeit und Verbreitung der Ergebnisse und im lokalen und transnationalen Mainstreaming (per regionaler PR-Maßnahmen, Transferstrategien usw.) gesehen.
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5. Die in den transnationalen Projektverbünden gesammelten Ressourcen können aufbereitet und über eine entsprechende Datenbank weiteren Verwendungen zugeführt werden (Wettbewerbsvorsprung).
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6. Die überwiegend positiven Erfahrungen mit externer Evaluation ließen sich zukünftig über eine verbindliche Festlegung methodischer Mindeststandards - welche sozialwissenschaftliche Analyseinstrumente ebenso einschließt wie supervisorische Elemente - noch verbessern.
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7. Der transnationale Transfer bedarf einer handlungsleitenden Strukturierung und systematischen Organisation, um sein volles Potential tatsächlich ausschöpfen zu können.
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8. Berlin
kann sich zukünftig an den inhaltlichen und technischen
Herausforderungen europäisch inspirierter und transnational
inszenierter Modellvorhaben stärker beteiligen und dabei von
den vorliegenden Ergebnissen der Entwicklungspartnerschaften, von der
damit verbundenen Expertise und den im überregionalen
Erfahrungsaustausch gewonnenen Erkenntnissen profitieren.
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9. Die aus der Konstituierung, Planung und Koordination der Entwicklungspartnerschaften gewonnenen Schlüsselkompetenzen des Projekt- und Netzwerkmanagements werden durch „Berlin Transfer" analog den thematischen Ergebnissen aufbereitet und operationalisiert.
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10. „Berlin Transfer" wird sich der Entwicklung eines Handlungskonzeptes für einen OP-ESF begleitenden Transfermechanismus
widmen, welcher die strukturellen Optionen, (alternative) methodische
Ansätze, personelle Voraussetzungen und finanzielle Ressourcen
beschreibt. Dabei werden erfolgreiche Beispiele aus anderen Regionen
Europas zur Orientierung dienen
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