Gute Praxis vorstellen

 
 

Der Wirtschaftsstandort Berlin ist geprägt von kultureller und sozialer Vielfalt. Diese Vielfalt birgt ein großes Potential, das weiter ausgeschöpft werden kann. Gleichzeitig kann der Standort durch die Verbesserung der sozialen Integration und Senkung der Arbeitslosigkeit gestärkt werden.

 

 

 


Mobile Bildungsberatung für Geflüchtete in Berlin (MoBiBe)

Die Mobile Bildungsberatung soll eine frühzeitige Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt bzw. in Ausbildung und Weiterbildung unterstützen.

Beratung wird angeboten zu folgenden Themen:

  • Deutschkurse
  • Ausbildung und Studium
  • Qualifizierung
  • Anerkennung von Zeugnissen und Abschlüssen
  • Bewerbungsstrategien und Jobsuche
  • Arbeit
  • Praktika

Mobile Berater/innen sind in den Berliner "Willkommen-in-Arbeit-Büros" aktiv, sowie an Volkshochschulen und in Flüchtlingsunterkünften.

Die Beratung soll geflüchtete Menschen für die Bedeutung von Bildung für die Arbeitsmarktintegration sensibilisieren und vorhandene Ressourcen für die Integration sichtbar machen. Bereits vorhandene Kompetenzen werden systematisch ermittelt.
siehe: Fachkonzept zur mobilen Bildungsberatung für geflüchtete Menschen in Berlin (MoBiBe)


Die Mobile Bildungsberatung für geflüchtete Menschen wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales aus Mitteln des Landes Berlin gefördert. Das Netzwerk der Mobilen Bildungsberatung wird koordiniert durch das Projekt P:iB - Partnerschaften in der Bildungsberatung.


Weitere Informationen: Fachtagung MoBiBe - am 19. Oktober – ein Rückblick

IQ Fact Sheets – Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten

Informationen zur "Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten" - Publikationen des Netzwerks Integration durch Qualifizierung (IQ)

"Migrantinnen und Migranten profitieren von der positiven Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts, jedoch nicht im gleichen Maß wie Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Zugangsvoraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt für verschiedene Einwanderungsgruppen unterschiedlich sind: Wichtige Einflussfaktoren sind z.B. verschiedene rechtliche Regelungen zum Aufenthalt und Arbeitsmarktzugang in Deutschland und unterschiedliche faktische Barrieren, wie mangelnde Sprachkenntnisse und nicht anerkannte Berufsabschlüsse."
Quelle: IQ Fact Sheet - Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten (Stand Juni 2017)

zu den IQ Fact Sheets: http://www.netzwerk-iq.de/publikationen/iq-fact-sheet.html


- IQ Fact Sheet - Migrantenökonomie in Deutschland (Stand November 2017) -

 

Apps für geflüchtete Menschen – eine Forschungsarbeit aus sozialarbeitswissenschaftlicher Perspektive

Apps als digitale Medien, die beim Integrationsprozess von geflüchteten Menschen in Deutschland unterstützen sollen, wurden inhaltlich und technisch-funktional analysiert.

Aus dem Fazit:
Eine Chance für die Soziale Arbeit liegt darin, dass Apps vorhanden sind, die institutionelle Strukturen und Inhalte darstellen, die für die Soziale Arbeit von Relevanz sind und somit nicht nur für die konstruierte Zielgruppe der Geflüchteten, sondern auch für Sozialarbeitende ein internetgestütztes Informationssystem darstellen. Dies sollte weiterentwickelt werden, und zwar mit dem Fokus auf relevante Themen und nicht auf eine spezifische Zielgruppe, da Inhalte wie die Jugendarbeit oder Bildungs- und Ausbildungssysteme für alle jungen Menschen von Relevanz sein können. Dies könnte dazu führen, dass Apps durch das Senken der Zugangsschwellen dazu beitragen können, Machtverhältnisse im Integrationsprozess zugunsten der sich zu Integrierenden zu verändern und eine unterstützende Funktion i.S. einer Selbstermächtigung entstehen zu lassen.
Dann würden die Inhalte und Funktionen der Apps eine wichtige Brückenfunktion im Integrationsprozess darstellen. Dazu ist es notwendig, dass die Soziale Arbeit mit den Initiatoren und auch den Nutzer*innen der Apps in den Dialog tritt.

Zum Forschungsergebnis - Forschungsarbeit der TH Köln: https://epb.bibl.th-koeln.de/frontdoor/index/index/docId/1050


Siehe auch: Digitale Wege zur Integration: Wie innovative Ansätze der Zivilgesellschaft Geflüchtete in Deutschland unterstützen

Berliner Projekte/ Ergebnisse des Programms "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein"

Das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll den Erwerbseinstieg und den Zugang zum Arbeitsmarkt für Mütter mit Migrationshintergrund erleichtern. Das BMFSFJ und der Europäische Sozialfonds (ESF) fördern die Projekte.
„Stark im Beruf“ richtet sich auch an Mütter mit Fluchterfahrung.

Die erste Förderphase läuft bis Ende des Jahres 2018.

Quelle: http://www.starkimberuf.de/stark-im-beruf/das-programm/


Zur bisherigen bundesweiten Bilanz des Programms „Stark im Beruf" - siehe Monitoring FactSheet 05_2017 (Stand Mai 2017): http://www.starkimberuf.de/fileadmin/user_upload/pdf/Monitoring_FactSheet_052017.pdf

Digitale Wege zur Integration: Wie innovative Ansätze der Zivilgesellschaft Geflüchtete in Deutschland unterstützen

Die Studie "Digitale Wege zur Integration" des betterplace lab untersuchte die digitalen Projekte und Initiativen der Flüchtlingshilfe in Deutschland.

Der aktuelle Stand, die Potenziale sowie die bestehenden Herausforderungen der digitalen Flüchtlingshilfe wurden ermittelt um die Rolle und Wirkung der digitalen Technologien bei der Integrationsarbeit besser verstehen zu können.

Es wurden hierzu 112 digitale Flüchtlingsprojekte in Deutschland identifiziert und in einer Datenbank gesammelt. (bit.ly/refugee-tech)

Die Recherche basiert primär auf 66 qualitativen Interviews, die zwischen Januar und Mai 2017 mit den Projekten sowie mit anderen AkteurInnen aus der Szene geführt wurden.

Die Erfahrungen wurden analysiert um festzustellen wie ein systemischer Ansatz zu besseren Ergebnissen und Nachhaltigkeit führen könnte.

Quelle und zum Download der Studie: http://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/Digitale-Wege-zur-Integration.pdf

 


weitere Informationen auf BERLIN-TRANSFER und @berlintransfer:


 

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