Gute Praxis vorstellen

 
 

Politischer Rahmen

Im Folgenden werden die Studien und Masterpläne aufgeführt, die die Handlungsgrundlage für viele der Berliner Projekte bilden.

Bildung in Deutschland 2016

Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration.

Festgestellt wird der Trend zu mehr Bildung, es gibt weniger Schulabbrecher, Kinder mit Migrationshintergrund studieren im gleichen Umfang wie Kinder ohne Migrationshintergrund.
Ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg besteht weiterhin.

http://www.bildungsbericht.de/de/nationaler-bildungsbericht

BMAS - Forschungsbericht zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Die empirischen Auswertungen können für die letzten Jahre keine beschäftigungswirksamen Effekte der technologischen Entwicklung für Menschen mit Beeinträchtigungen belegen. Den befragten Expertinnen und Experten zufolge können digitale Technologien die Inklusion von benachteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbessern, z. B. durch den Einsatz von Assistenz- oder Tutorensystemen. Allerdings wird auch erwartet, dass durch die Technologien die Komplexität von Arbeitsprozessen zunimmt und somit die Hürden für die Beschäftigung von Personengruppen steigen könnten.

Quelle/ zum Forschungsbericht: http://www.bmas.de//DE/Service/Medien/Publikationen/Forschungsberichte/Forschungsberichte-Teilhabe/fb-467-digitalisierung-behinderung.html?cms_et_cid=2&cms_et_lid=20&cms_et_sub=09.06.2016_e/Forschungsberichte-Teilhabe/fb-467-digitalisierung-behinderung.html

Studie: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration 50+

Eine Studie des Wiener Instituts für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung bringt Einblicke in Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration von Personen 50+ in ausgewählten europäischen Ländern. (Deutschland, Finnland, Schweden und UK-Schottland)

Was wurde in der Studie untersucht?
Neben Good-Practice-Beispielen zur Guidance-Thematik für ältere Personen wurde in der vorliegenden Studie untersucht, welche Rahmenbedingungen in den Ländern vorherrschen, z.B. im Hinblick auf Gesetze, Arbeitsmarkt, Pensionen oder Weiterbildung. Weiter wurde analysiert, welche Zugänge und Techniken für Guidance von älteren Menschen angewandt werden und welche Kompetenzen gegebenenfalls bei BeraterInnen, z.B. in Arbeitsagenturen oder in der Berufsberatung, hierfür erforderlich sind. In manchen europäischen Ländern gibt es bereits umfangreiche Erfahrungen mit Lifelong Guidance für Ältere, auch dies wurde im  Rahmen der vorliegenden Studie untersucht und der Situation in Österreich vergleichend gegenübergestellt.

Bei der Bundesagentur für Arbeit und dem AMS Österreich sowie kooperierenden Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Betrieben gibt es zurzeit viele Initiativen und Projekte für Personen 50+.

Quelle u.a. FokusInfo 95 - http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/FokusInfo_95_2016.pdf

Mehr zum Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration 50+ auf http://erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten_details.php?nid=9989

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 18–19/2016) - Arbeit und Digitalisierung

Der Wandel ist gestaltbar. In Deutschland haben Unternehmen, Gewerkschaften und Politik unter Schlagwörtern wie "Industrie 4.0" und "Arbeit 4.0" begonnen, sich der Herausforderungen der Digitalisierung für Wirtschaft und Arbeitswelt anzunehmen. Bereits der Diskurs beeinflusst die Art und Weise, wie technische Möglichkeiten in die gesellschaftliche Realität umgesetzt werden; die entsprechenden politischen Weichen, die im und nach dem Aushandlungsprozess gestellt werden (müssen), umso mehr.
(aus dem Editorial von Anne Seibring)

Inhalt:

  • Editorial
  • Die digitale Arbeitswelt von heute und morgen
  • Arbeit und Technik bei Industrie 4.0
  • Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs
  • Die Digitalisierung der Dienstleistungsarbeit
  • Digitalisierung und "Wissensarbeit"
  • Ambivalenzen digitaler Kommunikation am Arbeitsplatz


Zum Online-Dokument und zur Bestellung: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: http://www.bpb.de/apuz/225683/arbeit-und-digitalisierung


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) ist eine seit 1953 erscheinende Beilage der deutschen Wochenzeitung Das Parlament. In jeder Ausgabe wird ein Thema von verschiedenen Autoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aus_Politik_und_Zeitgeschichte

Grünbuch Arbeiten 4.0 des BMAS

Wie verändert der digitale Wandel unser Arbeitsleben? Welche Chancen ergeben sich durch die erhöhte Flexibilität und Mobilität? In einem breit angelegten teils öffentlichen, teils fachlichen Dialog unter Einbindung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Sozialpartnern, Verbänden und betrieblicher Praxis möchte das Arbeitsministerium den Fragen der Arbeitswelt der Zukunft auf den Grund gehen.

Das Grünbuch skizziert bestimmende Trends, Werte und Handlungsfelder der künftigen Arbeitsgesellschaft und enthält eine Reihe konkreter Leitfragen.

Siehe http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/A872-gruenbuch-arbeiten-vier-null.html

Link zum Download


Aktuell: Forschungsbericht zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Im Rahmen des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“ befasst sich die Kurzexpertise des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

Viele Studien verweisen auf verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch orts- und zeitungebundenes Arbeiten. In Bereichen wie z.B. der Softwareentwicklung können zwar für hoch qualifizierte Personen mit körperlicher Beeinträchtigung neue Chancen eröffnet werden, aber weder für Menschen mit geistiger noch mit psychischer Beeinträchtigung.

Link zum Download


Das Weißbuch Arbeiten 4.0 - verfügbar ab 22. Februar 2017 - befasst sich mit den Schlussfolgerungen aus dem Dialog "Arbeiten 4.0"
http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a883-weissbuch.html

Gemeinsames Rahmen-Arbeitsmarktprogramm des Landes Berlin und der Bundesagentur für Arbeit

Das Rahmen-Arbeitsmarktprogramm enthält die zwischen dem Land Berlin und der Bundesagentur für Arbeit abgestimmten arbeitsmarktpolitischen Strategien und Handlungsansätze.

Siehe: Bundesagentur für Arbeit

Berliner Vereinbarung zur Nachwuchskräftesicherung für Unternehmen durch Ausbildung

Die Berliner Vereinbarung zur Nachwuchskräftesicherung für Unternehmen durch Ausbildung ist ein Netzwerk aus: Landesausschuss für Berufsbildung (LAB), DGB, HWK, Regierender Bürgermeister von Berlin, BA (Regionaldirektion Berlin-Brandenburg), Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.

Die Strategie Europa 2020 und ihre Leitinitiativen im Bereich Beschäftigung, Soziales und Integration

Europa 2020 ist die Wachstumsstrategie der Europäischen Union für eine intelligente, nachhaltige und integrative Wirtschaft für Europa. Die Strategie legt fünf Ziele in den Bereichen Beschäftigung, Innovation, Bildung, soziale Eingliederung, Klimaschutz bzw. Energie fest, deren Umsetzung durch Reformen auf nationaler Ebene erfolgt:

Das Anerkennungsgesetz des Bundes

Insbesondere in den MINT-Berufen sowie im Pflegebereich zeigt sich ein immer deutlicher werdender Mangel an Fachkräften. Gleichzeitig verfügen viele Migrant/innen über einen im Ausland erworbenen Berufsabschluss, der in Deutschland häufig nicht anerkannt wurde, mit der Konsequenz, dass Migrant/innen oft unter ihren Qualifikationen beschäftigt sind. Vor diesem Hintergrund brachte die Bundesregierung das Anerkennungsgesetz auf den Weg, das am 1. April 2012 in Kraft trat.

Die zunehmende Bedeutung internationaler Handlungsfähigkeit

Die wirksame Nutzung von EU-Fonds setzt verstärkt Internationalisierungsaktivitäten voraus. Fortschreitende Internationalisierungsprozesse erfordern, dass Akteure bei der Umsetzung sozialer Innovationen im Rahmen von EU-Fonds in der Lage sind, in europäischen und internationalen Netzwerken und Partnerschaften zu agieren – Kompetenzen, die es zu stärken gilt. Diesem Thema widmete sich der Workshop „Erarbeitung einer Internationalisierungsstrategie für Brandenburg“ der Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) Brandenburg am 12. August 2013 in Potsdam.

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